Blog für Unterstützerinnen und Unterstützer unseres Aufrufs ...


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Betriebsräte benötigen für ihre Arbeit Qualifizierung. Alle Beiträge auf dieser Seite entstanden im Kampf für den Erhalt der dafür wichtigen Bildungsstätten des DGB in Hamburg Sasel und am Starnberger See.

Für deren Schließung gab es keinen Grund, denn die Häuser waren sehr beliebt und schon deshalb gut belegt. Doch obwohl sich Tausende Betriebsräte für den Erhalt der Häuser einsetzten und alle Argumente der Schließungsbefürworter widerlegt werden konnten, zogen DGB-Vorsitzender Michael Sommer und sein Bildungswerk-Geschäftsführer Dr. Dieter Eich diese unbarmherzig durch.

Das letzte Seminar, das in den Häusern stattfand, endete am 25. November 2011. Die Mehrzahl der Beschäftigten ist nun entlassen und die Häuser werden zum 31.12.2011 geschlossen.
Dieser Blog des Förderkreises Sasel wurde eingerichtet, um den Unterstützerinnen und Unterstützern unseres Aufrufes eine eigene Plattform zu geben.

Es ist dies also kein allgemeines Forum, wo auch alle anderen denkbaren Themen diskutiert und behandelt werden. Uns geht es mit diesem Blog um einen Austausch derjenigen, die sich für den Erhalt unserer Bildungszentren stark machen!

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Beitrag von Bernd Köster
geschrieben am 11.10.2010 um 09:18 Uhr

Die Schließung von Sasel wäre jammerschade. Wir müssen gerade auch mit unseren Bildungseinrichtungen zu den Menschen. Und wo sind die, wenn nicht in den Ballungszentren?
Ein Seminar in Hamburg ist den meisten Menschen 100 mal lieber, als ein Seminar irgendwo in der Pampa. In Hamburg hat man die Möglichkeiten, abends kulturell Angebote wahrzunehmen.
Zudem ist das Haus und das dort arbeitende Personal einfach klasse.
Finger weg von Sasel!!!

 
Beitrag von Michél Grosch
geschrieben am 11.10.2010 um 07:03 Uhr

Ich finde es traurig und beschämend das der DGB so entschieden hat. Eine Gewerkschaft die ein Bildungszentrum schließt. Was kommt als nächstes? Streikrecht nur für denjenigen der einen ausreichend hohen Mitgliedsbeitrag zahlt? Ich bin zwar erst 25 Jahre alt, aber soetwas hätte ich nicht erwartet. Ich bin zutiefst enttäuscht von den Verantwortlichen.

Mit solidarischen Grüßen
Michél

 
Beitrag von Pia Bremm
geschrieben am 11.10.2010 um 06:54 Uhr

Ich bin ebenfalls geschockt. Wir machen seit Jahren unsere Seminare, Sitzungen vom GBR, Ausschüsse,WA, unsere BR Konferenz, überwiegend in Hamburg-Sasel. Wir fühlen uns dort „puddelwohl“, die Anbindung egal ob Auto, Flug oder Bahn ist einfach optimal. Während unserer Aufenthalte genossen wir die gute Betreuung in allen Bereichen, die immer zuvorkommenst war.
Gruß
Pia Bremm

 
Beitrag von Ralf Reinartz
geschrieben am 11.10.2010 um 06:25 Uhr

Ich bin geschockt.
Ich bin seit über 20 Jahren Betriebsratsvorsitzender und habe mein Fachwissen, beispielsweise zum Arbeitsrecht in Sasel erhalten.
Die Referenten sind das Beste was es zu diesem Thema gibt.

In den letzten Jaahren sind weitere Kollegen aus meinem Gremium auch in Sasel gewesen. Diese haben mich bestätigt.
Ich habe den Standort in Sasel immer sehr geschätzt und die lage ist einfach optimal.
Es gibt für mich keinen vernünftige Grund die Schule zu schliessen.
Hiermit würde eine wichtige Anlaufadresse für Betriebsratsvbildung zugunsten der freien Anbieter aufgegeben.

 
Beitrag von Lothar Wittek
geschrieben am 11.10.2010 um 06:17 Uhr

Hallo Freunde der Bildung
Alledem, was hier schon geschrieben steht ist eigentlich nur wenig hinzuzufügen.
Wir jammern, dass Betriebsräte zu oft auf Arbeitgeberseminare gehen und dort auch dementprechend ausgebildet werden. Als Mitglied des Referentenarbeitskreises der IGM Verwaltungsstelle Bamberg weiss ich, wovon ich rede.
Der DGB als Dachverband oder vielmehr seine oberen Führunskräfte (anders kann ich es nicht ausdrücken) scheint aber langsam zu vergessen, was er für Aufgaben hat. Gibt es denn dort niemanden, der die faulen Eier und Sesselpupser endlich mal in den Senkel stellt?
Ich habe meine Fachkenntnisse als freigestellter BR zu einem ganz großen Teil in Sasel erlernt. Sorry, aber so kompetente Teamer und so einen extrem bertriebsnahen Seminarinhalt gibt es nicht mal in den IGM Seminaren für Arbeitrecht.
Ich muss hier schon dem Eintrag von Giuseppe Petrondi Recht geben obwohl das sehr schade ist dass man das so schreiben muss. Da oben sitzen offenbar Leute, die nur noch betriebswirtschaftlich denken – also Arbeitgebermäßig – aber von den Grundlagen gewerkschaftlicher Arbeit sowie der Arbeit von Interessenvertretern keine Ahnung mehr haben. Wir lange sind die denn schon aus den Betrieben weg???
Es sind doch wohl die gleichen Wahnsinnigen, die irgendwann auch den Interessengegensatz in Frage gestellt haben!!!
Ich werde alles was möglich ist dafür tun, dass die Bildungsstätten erhalten bleiben. Wie das bezahlt werden kann – fragen die da oben wohl nun… Antwort:
Vielleicht kann man da oben ein paar Gehälter einsparen und durch Menschen ersetzen, dennen der Boden noch niccht unter den Füßen entglitten ist, denen noch bewußt ist das Betriebsräte eine schwere Aufgabe haben und die auch noch schwerer wird, die nicht nur an sich sondern auch an die beschäftigten des DGB denken, die tatsächlich einen Bezug zu den im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften haben…br />
Haltet durch ihr vom „Förderkreis Sasel“ und wenn „Stuttgart 21“ auch in Sasel notwendig werden sollte, dann sind die paar Kilometer kein Problem – wir kommen!

 
Beitrag von Michael Himstedt
geschrieben am 11.10.2010 um 05:38 Uhr

Denn Sie wissen nicht was Sie tun!“ –

Ich bin fassungslos!

Wie kann der DGB „seinen Grundstock “ so einfach LÖSCHEN.

Handeln in diesem unserem Land nur noch Funktionäre? Oder wird nur noch bis ans eigene Ende der Karriere gedacht, frei nach dem Motto:“ ich hab´s unfallfrei bis zur Rente gebracht und der Laden lief, der Rest ist mir egal…“

Bei der BILDUNG darf nicht gespart werden!

Das weis eigentlich jeder, ausser den Regierenden Parteien und nun ist auch der DGB mit dabei.

Welch ein perfider Gedanke DGB+SchawarzGelb in einem Satz.

Wie schon von allen Anderen hier im Formum festgehalten, kann ich mich nur den Vorrednern anschließen: „denn viele viele Seminare, in auch guten Gewerkschaftsbildungsstätten, sind „nie so effektiv“ gewesen wie die Schulungen beim DGB.“

Beim DGB wird auch die GEWERKSCHAFT an sich und deren „LEBEN“ verinnerlicht. Wo gibt es das sonst noch, wenn nicht beim DGB?

Wenn nun diese Bildungsstätten geschlossen werden muss befürchtet werden, dass in wenigen Jahren nur noch vereinzelete Altkämpfer Arbeitnehmer-Überzeugungsarbeit leisten. Dies in einer Gesellschaft die sowieso schon parteiverdrossen ist und mit der Gewerkschaft an sich nichts mehr zu tun haben will.

„Gute Nacht“!!

Ich besuche keine Seminare in Hotels und werde es erst recht nicht, wenn sie vom DGB angeboten werden.

Mit solidarischem Gruß
Michael Himstedt

 
Beitrag von Holger Bertsch
geschrieben am 11.10.2010 um 05:00 Uhr

Hallo,
warum muss Sasel bleiben?
Weil die BR-Seminare dort einfach perfekt sind und tatsächlich Betriebsräte ausbilden. Ich als Br-Vorsitzender war vor Jahren dort und profitiere heute noch von diesen Grundlagen, das ist Nachhaltigkeit. Wir hatten schon KollegInnen auf Seminaren anderer Anbieter (bspw. Ig-Metall), die kamen dann als pure Paragraphenmaschinen zurück, die politische Dimension der Arbeit blieb völlig außen vor. Leider liegt auch diese Entscheidung voll im Trend: Hauptsache Stromlinienform. Wir brauchen für die Betriebsräte unserer Republik dringend eine andere Herangehensweise, wenn wir auch nur annähernde Gegenmächte im Betrieb wollen. Deshalb – Sasel muss bleiben, gegen die Entpolitisierung der Betriebsrats- und damit leider auch der Gewerkschaftsarbeit!!!!!
Weiterbildungen in Hotels sind dazu keine Alternative, denn Lernen braucht auch einen entsprechenden sozialen Raum und der fehlt in schnieken Hotels definitiv, denn auch die Zeit außerhalb der Seminare ist wichtige Lernzeit und Lernerfahrung. Blind ist, wer diesen Aspekt nicht in Rechnung stellt. Was soll man denn noch in Gewerkschaften, die solche Entscheidungen auf diese Art und Weise treffen?

 
Beitrag von Anke Weide-Waldau
geschrieben am 08.10.2010 um 14:19 Uhr

Hallo zusammen,
normalerweise ist es nicht meine Art mich in Gästebüchern zu äußern, hier muss ich eine Ausnahme machen.
Über soviel Unverständnis und Sturheit seitens des DGB, bezüglich der Schließung der Bildungszentren, kann einem wirklich die Hutschnur reißen.
Die Gewerkschaften sollten mit gutem Beispiel vorangehen und nicht ausschließlich die Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellen. Das Schicksal der langjährigen Mitarbeiter sollte ebenso bei derartigen Entscheidungen Berücksichtigung finden, wie die bewährte, hervorragende Qualität der Bildungsmaßnahmen für die Teilnehmer.
Ich selbst war schon in beiden Einrichtungen. Es ist für mich jedes Mal wie „nach Hause“ kommen. Aus Termingründen musste ich mein letztes Seminar in einem Hotel buchen.
Der Aufenthalt im Hotel wirkt geschäftsmäßig und kalt und ist in keiner Weise vergleichbar mit der Geborgenheit die das Bildungszentrum ausstrahlt. Das Gemeinschaftsgefühl, die anregenden Gespräche und Diskussionen des abendlichen „geselligen Beisammenseins“ bleiben im Hotel weitgehend auf der Strecke und sind aus Kostengründen für manchen in Frage gestellt.
Im Bildungszentrum sind die Arbeitsbedingungen durch spezialisierte Ansprechpartner und vorgehaltene Literatur optimal. Es gibt genug Seminarräume mit entsprechendem Equipment für ungestörte Gruppenarbeit.
Es ist ein Armutszeugnis, was sich der DGB bezüglich bestens Bewährter Einrichtungen und Schulungskonzepte ausstellt.
Es wäre wünschenswert, wenn die Entscheidungsträger selbst einmal an einem Seminar im Bildungszentrum teilnehmen würden, um zu wissen, wie Bildung und Erholung in Einklang gebracht werden können.
Gute Gewerkschaftsarbeit muss Zukunft haben und Gemeinschaft leben.
Mit solidarischen Grüßen
Anke Weide-Waldau

 
Beitrag von Werner Bäumler
geschrieben am 08.10.2010 um 09:55 Uhr

Hallo Kolleginnen und Kollegen,
noch mal mein Vorschlag: Nachdem nun auch Niederpöcking geschlossen werden soll, sollte der Förderkreis umbenannt werden in Sasel-Niederpöcking.
Ich komme nicht darum herum, meinen Unmut hier rauszulassen.Ich komme aus einem Betrieb der auch geschlossen werden soll. Wir befinden uns gerade in der heißen Auseinandersetzungsphase.Auch unser Management hat behauptet wir sind unwirtschaftlich, darum führt an einer Schließung des Standortes nichts vorbei.Von privaten, kapitalistisch orientierten Managern ist nichts anderes zu erwarten.Aber die Dreistigkeit, den Beschäftigten nicht einmal einen Interessenausgleich anzubieten sondern zu sagen, wir bieten euch einen Nachteilsausgleich an und das war es dann, besaßen die nicht.Darum ist das Vorgehen von Dieter Eich im Falle von Sasel und Niederpöcking schlichtweg eine Unverschämtheit. Seine Aussage, das Seminarangebot bleibt erhalten, die Seminare werden nur in Privaten Häusern in und um Hamburg und Starnberg durchgeführt schlägt dem Fass den Boden raus. Anstatt die Gelder im „Gewerkschaftskreislauf“ zu halten, steckt man sie in die Taschen von privaten Hoteliers und Schulungsanbietern, die in ihren Häusern Betriebsratswahlen verhindern und auf die Gewerkschaften schimpfen wo es nur geht.Die Frage sei erlaubt: Wenn ein Hotel mit der Durchführung von Seminaren Gewinne machen kann, warum dann nicht unsere eigenen Häuser? An den Löhnen der Beschäftigten kann es nicht liegen, die sind nicht so hoch. Liegte es dann am Management? Am Wasserkopf in Düsseldorf der mitgezogen werden muss? Die Geschäftsführung empfiehlt dem Bundesvorstand die Schließung von zwei Häusern ohne dem BR und Beschäftigten die Möglichkeit zu geben Alternativen vorzuschlagen z.B. nach § 92a BetrVG. Das lässt jeglichen gewerkschaftliche Hintergrund für solch einschneidende Entscheidungen vermissen.Die Seminare dann von Düsseldorf aus auszuschreiben, für Sasel und Niederpöcking bedeutet doch nichts anderes, als dass die Geschäftsführung ihren eigenen ***** retten will und ihnen das Schicksal der betroffenen Beschäftigten egal ist.Ich “ freue“ mich heute schon auf die Schlagzeilen in unserer „gewerkschaftsfreundlichen“ Medienlandschaft. Sasel und Niederpöcking müssen erhalten bleiben-dafür sollten wir alle kämpfen.Und Nicht vergessen: Auch bei Umstrukturierung muss der Grundsatz gelten:Die Treppe kehrt man von oben her.Damit meine ich die Managementstrukturen in Düsseldorf,da gibt es unzweifelhaft Handlungsbedarf.
Mit solidarischen Grüßen
Werner Bäumler, Betriebsratsvorsitzender
Zarges GmbH, Peiting

 
Beitrag von Giuseppe Petrondi
geschrieben am 06.10.2010 um 18:28 Uhr

Endlich haben es die sogenannten Gewerkschaftler in Führungspositionen, die die Ideale der Gewerkschaft vergessen oder nie in sich getragen haben, mit ihrer Strategie geschafft, dass Bildungsstätten geschlossen werden sollen.
Der Verfall des Dachverbandes der Gewerkschaften hat begonnen!!!!
Ich habe durch den DGB auch Seminare in Hotels besucht, und ich sage euch, es ist kein Vergleich zu der Weiterbildung in den Bildungsstätten.
Ich appelliere an die oberste Spitze des DGB die anstehenden Schließungen sofort wieder zurückzunehmen und die Verantwortlichen der Miesere zur Rechenschaft zu ziehen!
Vergesst nicht, nur durch die von den Gewerkschaften gut ausgebildeten Betriebsräte und Vertrauensleute, ist es möglich die sozial schwächeren zu vertreten, zu stärken und zu schützen!

 
Beitrag von Bettina Reckert
geschrieben am 05.10.2010 um 16:34 Uhr

Folgendes hat „mein“ 1. Vorsitzende der IGM sowie einen Tag später auch ALLE Vorstandsmitglieder des DGB von mir per Mail am 30.09.2010 bekommen. Zumindest Berthold hat sich – wenn auch nur ein Mitarbeiter seines Funktionsbereiches – zu meiner Mail gemeldet. Die Kolleginnen und Kollegen vom DGB haben bisher nicht mit einer einzigen Äußerung reagiert! Tut mir leid – finde ich aber ein Armutszeugnis für einen Gewerkschaftsdachverband, der sich immer noch und ausschließlich über die Mitgliedsbeiträge finanziert!!!

Hier nun auch zu Eurer Info mein Mail an Berthold Huber:

Entscheidung im Vorstand des DGB am 04.10.2010

Lieber Berthold,

Ich darf Dich heute nicht nur als aktive IG-Metallerin, BR-Vorsitzende und Delegierte der Verwaltungsstelle Remscheid-Solingen anschreiben, sondern auch als Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Remscheid und langjährige ehrenamtliche Referentin fuer die IGM und inzwischen auch Teamerin fuer den DGB Bund.

Mir ist bekannt geworden, dass am 04. Oktober im Vorstand bzw der Geschaeftsfuehrung des DGB in Berlin die finale Entscheidung ueber die Zukunft der Bildungszentren des DGB in Hamburg-Sasel und Starnberg gefällt werden soll. Geruechteweise heißt es, dass man die Schließung der beiden Häuser zum 31.12.2011 favorisiert.

DAS KANN ICH UEBERHAUPT NICHT VERSTEHEN!

Wie können wir – als IG Metall und einer der großen Gewerkschaften – es zulassen, dass die Grundlagenbildung der Betriebsräte auch der kleineren Gewerkschaften, fuer die der DGB diese Aufgabe übernommen hat und fuer eine weiterführende Ausbildung auch unserer FunktionärInnen an solchen historisch und aus meiner Sicht auch aeusserst politisch wichtigen Standorten wie Starnberg und besonders Hamburg aufgegeben werden soll.

Du beschreibst in Deinem Buch gerade erst die Notwendigkeit des Kurswechsels. Dazu müssen wir aber auch erst – nach langen Jahren des fast schon als unpolitisch zu nennenden Umgangs mit den Gewerkschaften – viele unserer Kolleginnen und Kollegen und leider auch unserer Funktionaerinnen und Funktionaere politisieren.

Dies kann und wird meiner Ansicht nach nur ueber die Bildung, Fort- und Ausbildung unserer Vertrauensleute und Betriebsräte gehen. Und das „unsere“ möchte ich nicht nur auf die IGM beschränkt wissen. Denn ich bin mir sicher, dass wir nur gemeinsam unter dem Dach des DGB den Herausforderungen und weiteren Angriffen auf unsere sozialen Sicherungssysteme widerstehen und Gegenwehr erzeugen können, wenn alle Gewerkschaften an einem Strang ziehen.

Gerade deshalb können wir es uns gar nicht erlauben, auch nur die Möglichkeit der Schließung eines der Häuser, ganz besonders aber das in Hamburg, in Betracht zu ziehen.

Politische Bildung und Begeisterung fuer den Kampf auf ein besseres Leben kannst Du nicht auf Seminaren in 4-Sterne-Hotels stiften!!!

Ich bin – als von meiner IGMetall gewohnte Basisdemokratin – auch sehr überrascht, das dieses Thema überhaupt nicht bei uns Aktiven an der Basis angekommen ist. Bei wem hast Du, als im DGB fuer die IGM sprechender Verantwortlicher denn Dir die Meinung der aktiven IGMler, DGBler und Referenten/ Teamer und Teilnehmer eingeholt? Wer war in die Entscheidungsvorbereitung eingebunden?

Leider habe ich das Gefühl, dass hier NICHT die „Richtigen“ auch und vor allen Dingen gefragt wurden.

Wirtschaftliche Zwaenge seien grundsätzlich zu berücksichtigen. Das kann ich verstehen. Aber wenn wir unsere Zukunft als politische Gewerkschaft nicht gefährden wollen, müssen auch die Häuser in Hamburg und Starnberg (was wohl fuer Starnberg durch die Übernahme durch die IGM gesichert wäre) – somit also auf jeden Fall auch ein Haus in Hamburg erhalten bleiben fuer die Weiter- und Ausbildung unserer gewerkschaftlichen Brückenköpfe an der Basis – also in den Betrieben und Verwaltungen.

Ich bitte Dich, die richtige Entscheidung zu treffen und gegen die Schließung zu stimmen. Es gibt – soweit ich inzwischen weiß – auch den Vorschlag der Fortführung. Das ist eindeutig die einzig politisch richtige Entscheidung.

Fuer Deine Aufmerksamkeit und Zeit zum Lesen meiner Mail bedanke ich mich sehr herzlich bei Dir und hoffe, eine Antwort von Dir zu erhalten.

Mit solidarischen, kämpferischen und kollegialen Grüßen verbleibe ich Deine Kollegin
Bettina Reckert

 
Beitrag von Michael Himstedt
geschrieben am 04.10.2010 um 06:41 Uhr

Hallo Förderkreis,
danke für den Brandbrief.

Die letzte Bastion der Arbeitnehmer, der DGB und „seine“ Bildungsstätten, droht zu zerfallen!

Bildung in Hotels, ist nicht vergleichbar wie in einer „Aus-Bildungsstätte“.
Ich kann mich nur dem Kollegen Hartmut aus Peine anschließen.

 
Beitrag von Hartmut
geschrieben am 02.10.2010 um 17:44 Uhr

Als ehemaliger Teamer in Sasel, ehemaliger Betriebsrat der MAVD in Peine und Mitglied des Vetrauenskörpers bei MAVD in Peine habe ich viele Seminare besucht, auch die der privaten Anbieter, doch nie waren diese Schulungen so intensiv und fachkundig wie zum Beispiel in den Bildungszentren der IGM in Berlin-Pichelsee, der IGM in Sprockhövel, des DGBs in Hattingen oder in Hamburg-Sasel. Und ich glaube, dass es vielen aktiven und ehemaligen engagierten Arbeitnehmervertretern so geht.
Es ist etwas Anderes, wenn man von ebenfalls engagierten Referenten und Referentinnen die Grundlagen und Gesetzeswelt erklärt bekommt, als von „nur“ bezahlten Vortragenden in einem 4-Sterne-Hotel.
Es ist etwas Anderes, wenn man mit den KollegInnen auch nach dem Seminar im Bierkeller zusammensitzt und palavert, als wenn man sich anonym in ein Hotelzimmer zurück zieht.
Es ist etwas Anderes, wenn man sich 14 Tage lang in einem BZ dem Thema widmet, als es über zwei, drei oder vier Tage in „Schnell-Prozessen“ eingetrichtert bekommt.
Es ist etwas Anderes für einen Gewerkschafter, einen gewerkschaftlich engagierten BR, wenn er sein Wissen im Schoße der eigenen Organisationen vermittelt bekommt, als in einem Hotel, das sich am nächsten Tag wieder den Touristen oder Seminaren von Staubsaugervertretern kümmert.
Wenn die Organisationen, wie der DGB, die nur durch ihre Mitglieder überleben können, den Mitgliedern eine solche Basis entziehen, nur um sich der Wirtschaftlichkeit zu unterwerfen und der Unwirtschaftlichkeit zu entgehen, dann frage ich mich ernsthaft: Wie wollen diese Organisationen ihren Mitgliedern in den BR-Gremien, den Wirtschaftsausschüssen, den Arbeitnehmervertretungen in den Aufsichtsräten Handwerkszeuge gegen die „bösen“ Arbeitgeber in die Hand geben, wenn sie selbst als viel schlimmere Arbeitgeber agieren und nicht aus den Fehlern ihrer „Gegner“ gelernt haben?

Wie kann Michael Sommer, der ja ehemaliger Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung ist, einem Gewerkschafter noch in die Augen sehen, wenn er DIE Unterstützer der gewerkschaftlichen und betriebspolitischen Arbeit, nämlich die Bildungszentren, aus wirtschaftlichen Gründen schließen lässt und somit die Kollegen und Kolleginnen in ihrem Recht und Anspruch an Bildung an außergewerkschaftliche und auch wirtschaftlich operierende Unternehmen verweist?

Normalerweise würde ich denken, dass eine solche Maßnahme, wie die wohl anstehende, aber auf jeden Fall angedachte, Schließung von Sasel oder anderer Bildungszentren, eine Welle der Empörung durch die gewerkschaftliche Nation auslösen müsste. Aber leider gibt es hier „nur“ 2417 Unterschriften von Menschen, die, mal Platt gesagt, einen ***** in der Hose hatten und ihren Namen nannten, um ihre Unterstützung zu zeigen.
Und diese Unterstützung gilt, da gehe ich von aus, mitnichten nur dem BZ Sasel, sondern dem Erhalt gewerkschaftlicher Bildungsarbeit überhaupt. Diese steht nämlich hier auf dem Spiel.
Die große Welle der Empörung, wie von mir und vielleicht Anderen erwünscht, blieb allerdings aus.
Warum?
Wo ist die Gesamtheit, sind die Vorstände, die Bildungsbeauftragten der Verdi, der IGM, der NGG und der anderen?
Da kann man ja eigentlich nur spekulieren. Tue ich aber nicht, denn darüber sollte sich jedes Gewerkschaftsmitglied seine eigenen Gedanken machen.
Normalerweise müsste jeder Gewerkschafter ein Fax an den DGB und seine Einzelgewerkschaft senden mit dem Inhalt:
Ich bin gegen jede Schließung gewerkschaftlich geführter Bildungszentren, denn diese unterstützen mit ihrer Arbeit die Arbeit der Kollegen vor Ort und in den Betrieben.

Ich glaube, dass die Schließung Sasel nur ein kleiner Schritt von vielen ist, um den DGB und das Bildungswerk wirtschaftlich besser zu präsentieren. Da folgt noch mehr, wenn wir die kleinen Schritte zulassen.

Und zu guter Letzt, liebe Betriebsräte und ehemalige Teilnehmer, sollten wir ein Augenmerk auf die KollegInnen werfen, die in den Bildungszentren teils über Jahrzehnte arbeiten. Die, die euch/uns das Seminarleben angenehmer gemacht haben. Die für euch/uns geputzt, gekocht, aufgeräumt haben, die den Nagel für ein Bild in die Wand schlugen oder das Bett reparierten, die das Haus freundlich gestalteten.
Diese KollegInnen… müssen sie bald, in ein oder zwei Jahren, sagen:
Hartz4, das sind jetzt auch wir!

Deshalb: Sasel muss erhalten bleiben. Die DGB-Bildungszentren müssen erhalten bleiben. Die Möglichkeiten, unsere Mitbestimmung zu erlernen, müssen erhalten bleiben.

Und dafür müssen WIR agieren.

 
Beitrag von Uwe Boi
geschrieben am 01.10.2010 um 18:01 Uhr

Die Schließung der Häuser Starnberg und Sasel ist der Niedergang von gut ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen im Kampf gegen den Niedergang von Sozial- und Arbeitsrechten.
Der DGB sollte vordringlich diese Bildungsstätten erhalten. Wenn wir Weiterbildung verhindern und vernichten werden weitere Austritte die Quittung dafür sein.
Unser Kollege Sommer sollte eigentlich wissen, dass die Schließung Rückschritt bedeutet.

Bereits gestern habe ich deshalb dem Förderkreis folgendes als Mail zugesandt:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

über Jahre wurden von mir und Anderen soweit ich das verfolgen kann bis 2002 die Lehrgänge genutzt um sich politisch weiter zu entwickeln und dabei die bestehenden Gesetze zu kennen und anzuwenden.

Es war ein gutes Rüstzeug was in beiden Häusern Starnberg und Sasel vermittelt wurde.

Mit der Schließung dieser Bildungsstätten gibt der DGB etwas auf, was einen unermäßlichen Schätzwerk für alle Beschäftigten hätte. Nun macht der DGB auch den Fehler die Arbeitnehmer künftig dumm zu halten damit sie nicht mitkriegen wie die Karre in Deutschland langsam aber sicher an die Wand gefahren wird.

Wer nicht ausbildet hat das Vertretungsrecht für die Kolleginnen und Kollegen aufgegeben.

Mein Wunsch wäre es, wenn die Gewerkschaften sich wieder als Kampforganisation in der Öffentlichkeit präsentieren und damit wieder Mitglieder gewinnen. Dann wäre das Thema Schließung von Bildungsstätten gar nicht erst entstanden.

Wie die Städte, der Bund und auch die Gemeinden verkauft nun auch der DGB sein Tafelsilber. Es ist unglaublich!

Hoffentlich könnt Ihr den DGB Vorstand davon überzeugen, dass eine Schließung gerade dieser Bildungsstätten kontraproduktiv ist.

Ich wünsche Euch eine erfolgreiche Gegenwehr!

Es grüßt Euch mit der Hoffnung die Schließungen zu verhindern
Kollege Uwe Boi
Ex-Betriebsratsvorsitzender Philipp Holzmann AG Niederlassung Hamburg

 
Beitrag von Cemal Cetin
geschrieben am 01.10.2010 um 10:19 Uhr

Ich kenne beide Häuser und bin der Meinung, DIE spinnen doch.

 
Beitrag von Manfred Semper
geschrieben am 01.10.2010 um 06:29 Uhr

Hallo KollegInnen,

es ist schon eine Schande und ein Armutszeugnis des DGB`s gewesen, die beiden „Sahnestücke“ unserer Schulungshäuser zu verkaufen. Dass man jetzt auch noch den Schulungsbetrieb in beiden Häusern einstellen will, macht besonders ärgerlich. In Sasel, wo das Haus an einen Privaten verkauft wurde, hatte ich schon damit gerechnet, dass auch eine Weiterführung mittels Pacht- oder Mietvertrages wegen zu hoher Forderungen (vermute ich) mittelfristig ausläuft. Aber jetzt auch noch Niederpöcking. Das ist doch meines Wissens von der IGM gekauft worden. Wieso das Haus auch noch schließen? Ist das DGB-Management unfähig, erfolgreich zu arbeiten, oder gibt es zwischen dem Dachverband und Einzelgewerkschaft unüberbrückbare Differenzen?

Als langjähriger aktiver Gewerkschafter und Betriebsratsvorsitzender läuten solche Maßnahmen auch eine Verhaltensänderung ein. Wenn der DGB seine Seminare künftig, wie alle freien Anbieter auch, in gebuchten Hotels abhält, sehe ich keine Veranlassung mehr, freie Anbieter bei der Seminarauswahl nicht mehr zu berücksichtigen. Im Gegenteil. Denn es gibt einige, die eine sehr gute Qualität der Seminare anbieten. Vor allen Dingen den Seminarzeitplan straffer einhalten. Bisher haben wir eigentlich immer die DGB-Häuser favorisiert, wir sind ja Gewerkschafter, es sei denn, es war ein Thema, welches nicht angeboten wurde. Man war/ist ja auch im übertragenen Sinne ein wenig stolz, dass die Gewerkschaften über Schulungshäuser verfügte/verfügt, die in einer optisch herausragenden Lage gelegen und über einen hohem Freizeitwert verfügen. Das hat einem die Vermittlung und Aufnahme von Wissen leicht gemacht. Es hat einfach Spaß gemacht dort zu lernen.

Aber wenn`s der DGB so möchte: setzen wir den Niedergang fort……………………………………………………..aber vielleicht gelingt uns ja doch noch ne Meinungsänderung.

Gruß
Manfred Semper

Betriebsratvorsitzender der Firmen
Dango und Dienenthal Maschinenbau GmbH
Dango und Dienenthal Filtertechnik GmbH
TMT Tapping-Measuring-Technology
Hagener Straße 103
57072 Siegen

Tel: 0271/ 401-209
Fax: 0271/ 401-230
E-Mail. se@dds-gmbh.com

 
Beitrag von Ulrich Bareiß
geschrieben am 30.09.2010 um 05:20 Uhr

Liebe Kämpfer,

ich selbst war vor einer Woche wieder auf Seminar in Hamburg, diesmal soziale Sicherung II.
Die Atmosphäre, das Zusammentreffen von Kollegen aus allen DGB Gewerkschaften, die Gespräche mit Kollegen, das kann in keinem Hotel so stattfinden und ist ein unersetzbares Gut bei der Betriebsrätequalifizierung. In Hotels fühle ich mich immer fremd und unwohl. Insbesondere ist es mir immer wichtig, auch mal die Probleme aus anderen Bereichen kennenzulernen und daraus auch zu lernen. Was heute bei Siemens und der Telekom oder bei Schlecker passiert, das kann morgen auch Audi treffen. Da ist es wichtig frühzeitig informiert zu sein und eigene Strategien zu entwickeln.

Ich hab die Zeit in Sasel immer sehr genossen und wünsche das dieses Haus weitergeführt wird.
Kämpft darum! Entwickelt eigene Konzepte!

Natürlich sind die Zimmer mittlerweile auf Jugendherbergsniveau und das Haus etwas angegraut, aber ist das das Wichtigste?

Mit freundlichen Gruessen

Ulrich Bareiss
Betriebsrat

AUDI AG
I/BR; I/PA-13
85045 Ingolstadt
Tel. +49-841-89-32563
Tel. +49-841-89-573212
Fax. +49-841-89-33801
mailto:ulrich.bareiss@audi.de

 
Beitrag von Peter Zawislak
geschrieben am 29.09.2010 um 22:08 Uhr

Tradition verpflichtet, weil sie Symbolcharakter ausstrahlt und Nachhaltigkeit beweist. Darum: DGB-SASEL muss erhalten bleiben mit vielfältigen neuen Kooperationswegen, die es auszuloten gilt. Die unter dem Bündnis-Rubrum „Gerecht geht anders“ firmierenden Organisationen sind hierbei einzubeziehen.

 
Beitrag von Lydia Has
geschrieben am 28.07.2010 um 15:32 Uhr

Hallo ihr Saseler,

ich bin so glücklich und erleichtert, dass dieses Angebot der Pachtverlängerung im Gespräch ist. Ich komme seit 1985 nach Sasel und hier habe ich fast alles gelernt was ich in meinem BR-Alltag benötige. Aber das ist es nicht alleine; Sasel ist für mich eine Kultstätte von der ich mir wünsche, dass noch viele Menschen, das erleben können was ich dort erleben durfte. Hier lernst und lebst Du. Das kann Dir kein noch so tolles Hotel bieten . Du triffst Menschen mit den gleichen Problemen, tauschst Dich aus, redest, lachst und fühlst dich nicht mehr alleine. Wenn Düsseldorf Überlegungen zu Kosten und Nutzen anstellt, dann müssen sie die Befindlichkeiten der Menschen mitbetrachten die hier über Jahrzehnte in dieser Bildungsstätte all das vorher beschriebene erlebt haben. Denn so etwas darf gerade in der heutigen Zeit nicht untergehen. Ich wünsche mir, dass diese leidige Diskussion und die Ängste um den Erhalt bald ein Ende haben und unsere Bildungsstätte da und so bleibt wo und wie sie ist. Liebe Grüße an alle Saseler, Lydia

 
Beitrag von Rainer Reißfelder
geschrieben am 06.07.2010 um 21:05 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen und gleichzeitig auch Freunde unserer Bildungsstätte in Sasel,
ich hatte das große Glück im Rahmen meines Studiums an der HWP einige Seminare, sowohl AR I und Ar II als Teamer begleiten zu dürfen.Zum Einen konnte ich damit mein Studium finanziell untermauern, zum anderen habe ich dadurch immer wieder die betriebliche Erdung durch den Kontakt und auch die daraus entstehenden Freundschaften erleben dürfen. Heute nutze ich die Lerninhalte (Ja, liebe Teilnehmende, auch Teamende lernen dazu :-)) für meine betriebliche gewerkschaftliche Basisarbeit in den Betrieben. In vielen Situationen bei BR- Sitzungen fühle ich mich in die Situation in die von Teamenden begleitenden Arbeitsgruppen am Nachmittag versetzt. (Oft muss ich auch schmunzeln). Aber ich profitiere heute in meiner Arbeit von meiner 4 – jährigen Zeit in Sasel und konnte dadurch schon vielen BR`s in schierigen Situationen weiterhelfen.
Deshalb: Wer Sasel und die damit verbundene gewerkschaftliche Bildungsarbeit (auch die außerhalb der Seminarzeiten) aufgibt, hat ein Stück weit den Kampf gegen Neoliberalismus, kaptalistsischen Feudalismus, Arbeitsplätze ohne Mitbestimmung, etc….. aufgegeben.
Nur in gewerkschaftlichen Bildungszentren und in gewerkschaftlich organisierten Arbeitsrechtseminaren wird aus meiner Sicht mehr gelehrt, als nur juristische Gegenwehr.
In diesem Sinne: Nur gemeinsam Gehts (NGG)
Glück auf aus Regensburg
Rainer Reißfelder

 
Beitrag von Sigi Thielen
geschrieben am 20.06.2010 um 17:54 Uhr

Hallo Arne, Hallo Hans,

wenn die Nachricht vom 08.06.2010 zum Ziel führen würde, und der Pachtvertrag um weitere zehn Jahre verlängert wird, dann hat sich euer Engagement voll gelohnt, überhaupt vielen lieben Dank an Euch und alle die da mitgeholfen haben bei dem Versuch Sasel neu zuerhalten. Ich für meinen Teil muss nicht erklären wie ich zu Sasel stehe, es ist ein Teil meiner gewerkschaftlichen Arbeit. Da aber für mich die letzte Legislatur angebrochen ist, wünsche ich allen nachfolgenden Gewerkschaftern den Erhalt von Sasel. Es gibt noch so viel zu vermitteln, und das gelang, und gelingt hoffentlich dem Saseler Team auch in Zukunft. Auf eine gemeinsame lange Zeit in Sasel weit über 2012 hinaus. Euer Sigi aus Duisburg.

 
Beitrag von Bettina Reckert
geschrieben am 11.06.2010 um 14:20 Uhr

Na, wenn das nicht mal eine Meldung ist – Angebot auf weiter 10 Jahre Pachtvertrag für den DGB in HH-Sasel! Eigentlich sollten auch alle Verantwortlichen beim DGB glücklich darüber sein und dieses Angebot sofort und ohne wenn und aber annehmen (wenn’s nicht noch einen „Pferdefuß“ an dem Angebot geben sollte).
Warum nur werde ich aber die Befürchtung nicht los, dass es dann doch nicht so einfach wird, wie es sich aktuell darstellt?! 😉
Ich drücke auf jeden Fall den Beschäftigten und uns als „Nutzniesser“ der Seminare in HH-Sasel die Daumen und hoffe, hier bald eine positive Lösung gemeldet zu bekommen!
Kollegiale und herzliche Grüße aus Remscheid

 
Beitrag von Förderkreis Sasel
geschrieben am 19.05.2010 um 07:38 Uhr

Hamburg Sasel, 17. Mai 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

rund sieben Wochen haben wir Unterschriften für den Aufruf „Sasel muss neu erhalten bleiben“ gesammelt. Etwa 2.300 Kolleginnen und Kollegen – in ihrer großen Mehrheit Betriebsräte, aber auch viele gewerkschaftliche Funktionsträger – haben diesen inzwischen unterschrieben!

Dafür: Herzlichen Dank! Herzlichen Dank aber auch für die zahlreichen freundlichen Worte, die uns in dieser Phase unserer Aktion erreichten!

Wie angekündigt werden wir alle Unterstützungsanzeigen im Juni dem Vorstand des DGB Bildungswerks überreichen. Ein klares und verbindliches Wort für den Erhalt der Hamburger Tagungsstätte werden wir dabei einfordern!

Bewusst haben wir im Aufruf das inhaltliche Profil einer besonders handlungs- und interessenorientierten Qualifizierungsarbeit der Hamburger Bildungsstätte hervorgehoben. Diese Bildungsstätte zu erhalten ist schon deshalb vor allem eine politische Entscheidung, die nun dringend in den zuständigen Gremien des DGB getroffen werden muss! Doch hinzu kommt: auch lokal würde mit dem Rückzug aus Hamburg eine Lücke für die gewerkschaftlich orientierte Bildungsarbeit gerissen. Damit „Sasel“ neu entsteht, haben wir deshalb schon im Aufruf Kooperationsvorhaben angesprochen. Eine neue Hamburger Tagungsstätte könnte „ein gemeinsames Projekt für alle Beteiligten und ihre Gewerkschaften“ werden. So der Aufruf.

Dem folgend werden wir deshalb in den nächsten Wochen und Monaten zahlreiche Gespräche führen: mit Einzelgewerkschaften, mit Betriebsräten sowie weiteren Organisationen.

Wie soll ein neues „Sasel“ aussehen? Welche Angebote sollten gestärkt werden? Welche Kooperationsmöglichkeiten seht ihr? Was sollte inhaltlich oder bezüglich der Rahmenbedingungen verbessert werden? Was sollte so bleiben, wie es bislang war?

Bitte beteiligt Euch auch selbst an dieser Diskussion und schickt uns dazu Eure Gedanken! Besonders gut eignet sich dafür unser neues Diskussions-Forum. Regelmäßig werden wir darüber auch im Rahmen eines neuen Newsletters Euch alle informieren.

Doch damit die Bildungsstätte neu erhalten bleiben kann, benötigen wir auch ein neues Haus. Auch hier bitten wir um Eure Unterstützung! Vier Augen sehen mehr wie zwei. Hunderte mehr wie ein Dutzend. Wir versprechen: Jede Anregung, die wir in diesem Zusammenhang erhalten, wird geprüft, ggf. weitergereicht. Für Eure Vorschläge oder Ideen findet ihr auf unserer Webseite ein neues Formular. Einige dieser Vorschläge werden wir auf unserer Webseite veröffentlichen. Ein erstes so vorgeschlagenes Objekt ist dort schon jetzt als Immobilie des Monats zu sehen!

Es bleibt dabei: Nur gemeinsam sind wir stark!

Solidarische Grüße von den Aktiven des Förderkreises Sasel!

 
Beitrag von Lothar Steinwegs
geschrieben am 17.05.2010 um 05:05 Uhr

Aufgrund des ganz besonderen Geistes von HH-Sasel ist die Ausbildung nur schwer anders vorstellbar. Und gerade in der jetzigen wirtschaftlich schwierigen Zeit (unser Unternehmen befindet sich in der Insolvenz)hat uns als Gremium gerade diese fundierte Ausbildung und die Methodik geholfen unsere Arbeit für die Kollegen und das Unternehmen so ordentlich zu machen.Die gemachten Erfahrungen und Bekanntschaften aus HH-Sasel waren dabei eine nicht zu unterschätzende Hilfe

 
Beitrag von Petra Wolf
geschrieben am 07.05.2010 um 09:23 Uhr

zu Andreas vom 04.05.2010

Soweit ich informiert bin, wird Sasel geschlossen, weil der Pachtvertrag ausläuft und nicht verlängert wird. Sasel is ja ’ne feine Gegend, vielleicht ist man da auch gerne mehr unter sich?!

Ich stimme Wolfgang Löb zu: Die Seminare im Gewerkschaftsumkreis sind wirklich die Highlights und es wäre ein großer Verlust, wenn nichts adäquates als Ersatz für Sasel geschaffen wird.
Es liegt aber auch an jedem von uns, denn bei schmaler Kassenlage, kann nicht mehr alles bezahlt werden und ein Schulungszentrum muss sich selber tragen.

Also sollten wir alle unsere Bemühungen neue Gewerkschaftsmitglieder zu werben verstärken und außerdem für Sasel und die anderen gewerkschaftlichen Seminare und Veranstaltungen bei Betriebsräten, Kolleginnen und Kollegen und Bekannten werben.

Wenn der Bedarf entsprechend groß ist, wird es auch ein entsprechendes Angebot geben!

Viel Erfolg uns allen dabei
Petra Wolf

 
Beitrag von Löb Wolfgang
geschrieben am 04.05.2010 um 20:57 Uhr

Hallo zusammen, war leider noch nicht in Sasel, hatte mich aber schon gefreut das Seminar dort mitzumachen. Wäre schade wenn das nicht mehr möglich ist. Denn Sasel ist doch ein „Highlight“ in der Betriebsrat Laufbahn.
Liebe Grüße Wolfgang

 
Beitrag von Andreas Akens
geschrieben am 04.05.2010 um 15:42 Uhr

Ein Kollegiales Hallo an alle,

ich habe mir eben mal so die Mails angeschaut (natürlich aus Interesse) was denn da bis jetzt so eingegangen ist an Kommentaren. Toll das es so ein breites Interesse an Sasel und deren Inhalten gibt.

Wir (Förderkreis-Sasel) wollen ja nicht und können auch nicht, verhindern das es Sasel an dem jetzigen Standort weitergibt. Da es ja sicher allen bekannt ist, dass es erst einmal darum geht, dass man den Standort erhält und zwar Hamburg, nicht den jetzigen Standort, dazu gibt es schon eine Entscheidung. Man wird den Standort, der Zeitpunkt steht noch nicht zu 100% fest, schließen. Aus welchen Gründen dieses auch immer geschieht, dies ist eigentlich Schnee von gestern.

Es muss ein jedem von uns klar sein, dass es darum geht das man den Standort „Hamburg“ erhält und damit verbunden die bewährte Form der politischen und handwerklichen Methoden. Dieses bedeutet ja wohl auch, dass die DGB – Schule sich auch weiterhin mit den neuen politischen und gesetzlichen Endscheidungen auseinandersetzt und gegebenenfalls dann der Situation anpasst.
Denn nur der Wandel ist beständig.
Also verstehe ich diese tolle Initiative so das wir dazu beitragen möchten das gewissen Damen und Herren beim DGB nicht vergessen sollen das wir im weitesten Sinne deren Arbeitgeber und Auftraggeber sind. Gewerkschaft wird doch wohl noch zum größten Teil durch Mitgliedsbeiträge gehalten. Und natürlich auch durch unsere Arbeitgeber wenn wir dann zum Beispiel nach § 37,6 Betriebsverfassungsgesetz auf ein Seminar fahren. Da bekommen wir unsere Werkzeuge, womit ich dann meinen Chef zeigen kann das ich ihn mit guter Bildung auch gut folgen kann und ihn dann auf das eine oder andere freundlich hinweisen werde. 🙂

Wir wollen doch mit dieser Aktion hauptsächlich dazu beitragen das die oberen im DGB begreifen das wir berechtigte Sorgen haben das wenn man sich nicht rechtzeitig und umfassend kümmert es leicht in Vergessenheit gerät.

Also dieses ist im weitesten Sinne die Aufforderung das sich die Endscheider dazu bewegen müssen schnell und sorgfältig zu schauen wo wir mit der Bildungsstätte und deren Inhalten nach der Schließung fortfahren können.

Dazu kann man sich ja auch andere politische Institutionen und Einzelgewerkschaften mit an den Tisch holen. Um dann gegebenenfalls ein breite Kooperation auf mehreren Säulen aufstellen. Es dürfen auf gar keinen Fall, die Konkurrierenden privaten Bildungsanbieter sein. Da diese zwar die gesetzlichen Inhalte vermitteln aber nicht in der Lage sind die Menschen so zu bestücken das wir im weitesten Zusammenhängen eine große Gemeinschaft bleiben im Gewerkschaftlichen Sinne.

Wir wollen nur anstoßen damit gewisse Damen und Herren sich auch wirklich um das kümmern was wir wollen. Das ist der Politische Standort Hamburg…..

Ich selber durfte schon oft Gast sein in anderen Häusern, nicht nur vom DGB sondern auch von Verdi. Das war nicht immer schlecht, aber das was ich in Sasel lernen durfte in Bezug auf Arbeitsrecht in seiner Form und Art ist genau so geschnitten das es die Betriebsräte in den meisten fällen gut anwenden und gebrauchen konnten und können was ihn dort angeboten wird.

Also bleiben wir bitte alle geschlossen und stoßen weiterhin die Damen und Herren die viel zu weit weg sind von unseren Sorgen und Bedenken an.

GEMEISAM SIND WIR STARK!

Mit Kollegialen Grüßen Andreas

 
Beitrag von Claudia Boger
geschrieben am 02.05.2010 um 17:03 Uhr

Habe selten so qualifizierte Bildungsarbeit gesehen und erlebt, wie in Sasel. Die Bildungsstätte muß auf jeden Fall erhalten bleiben.
LG Bogi

 
Beitrag von Schmitz Michael
geschrieben am 30.04.2010 um 14:46 Uhr

Saseln muss bleiben. „Muss“

 
Beitrag von Andreas Grünwald
geschrieben am 29.04.2010 um 20:41 Uhr

Heute Nachmittag hat die Kollegin Christine Zumbeck als Leitungsperson des DGB Bildungswerks in diesem Gästebuch einen Eintrag vorgenommen, in dem sie erklärt, „dass zu keinem Zeitpunkt geplant war, die Bildungsarbeit, die ihr aus Sasel kennt, einzustellen.“

Das ist sicherlich begrüßenswert und wohl als erster kleiner Erfolg der Aktivitäten rund um den Aufruf „Sasel muss neu erhalten bleiben“ zu bewerten. Doch in diesem geht es um mehr: Es geht um den Erhalt eines BildungsZENTRUMS des DGB Bildungswerks in Hamburg. Also um ein eigenes Haus für Betriebsräte und für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Denn ein paar Seminare in einem Hamburger Hotel an der Alster, das oder ähnliches ersetzt Sasel und die damit verbundene Geschichte und Tradition keineswegs! Ganz davon zu schweigen, dass es ja auch um konkrete Arbeitsplätze geht … Und in diesem Zusammenhang: Nicht nur BildungsreferentInnen und Teamende zeichnen für den Erfolg von Sasel verantwortlich. Auch die KollegInnen in Küche, Verwaltung und Hauswirtschaft tragen dazu nicht unerheblich bei.

Ob es ein solches Bildungszentrum auch künftig in Hamburg geben wird, dazu sagt Christine aber nichts.

Problematisch ist aus meiner Sicht auch ein weiterer Passus: denn durch das „wir“ im Eintrag von Christine könnte der Eindruck entstehen, dass diese Aktion mit den Beschäftigten in Sasel nicht besprochen worden ist. Da ich an diesen Besprechungen aber selbst teilgenommen habe, möchte ich zur Klärung hier aus einem Brief des Gesamtbetriebsrates und sämtlicher Einzelbetriebsräte des DGB Bildungswerks an die Geschäftsführung eben dieses Bildungswerks einen kleinen Passus zitieren. In diesem Brief, den auch Christine erhalten hat, heißt es:

„Eine Trennlinie zwischen den Beschäftigten im DGB Bildungszentrum und dem Förderkreis zu konstruieren, ist absurd. Die Aktion des Förderkreises und die aus dieser Aktion hervorgegangene Solidarisierung … mit dem Bildungszentrum, ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der aktuellen Beschäftigung und zur Diskussion über die Fortführung der Bildungsarbeit am Standort Hamburg.

In diesem Zusammenhang begrüßen der Gesamtbetriebsrat des Bildungswerks und der Betriebsrat des Tagungszentrums Sasel ausdrücklich die Unterstützungsaktion der am Aufruf beteiligten Betriebsratsgremien und bedanken sich für die damit verbundene Unterstützung und Förderung.“

Ich selber glaube, dass diese Aktion so lange notwendig bleibt, bis die GL des Bildungswerks eindeutig erklärt, dass es ein Bildungszentrum in Saseler Tradition – ohne wenn und aber – auch künftig in Hamburg geben wird.

Liebe Grüße
Andreas
(Vertreter der Teamenden im Arbeitskreis der Beschäftigten)

 
Beitrag von Christine Zumbeck
geschrieben am 29.04.2010 um 12:02 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich euch mitteilen, dass es zu keinem Zeitpunkt geplant war, die Bildungsarbeit, die ihr aus Sasel kennt, einzustellen. Wir machen diese Bildungsarbeit in gleicher Form und mit gleichen Inhalten weiter. Der aktuelle Ort ist dabei zweitrangig. Sicher ist das Bildungszentrum in Sasel für Lernende und Lehrende ein besonderer Ort. Viel wichtiger sind dennoch die Inhalte, die Bildungsreferenten, die Teamer die wissen, was, wie zu vermitteln ist. Wir haben uns die aktuelle Situation nicht ausgesucht, aber werden sie zu gestalten wissen. Nostalgie ist nicht angesagt. Wir sind auf der Suche nach klaren Perspektiven für uns mit dem Ziel unsere Qualifizierung zur zukunftsgestaltender, konfliktfähiger Betriebsratsarbeit mit gleicher Qualität weiter zu machen.
In diesem Sinne herzliche Grüße
Christine Zumbeck, Geschäftsbereichsleitung Betriebsrätequalifizierung

 
Beitrag von Hans Mielke
geschrieben am 27.04.2010 um 18:50 Uhr

Hallo Freunde von Sasel, ich muß es einfach mal sagen: DANKE. Danke für die kleinen Grüße, welche immer mal wieder in den zugeschickten Listen versteckt sind. Danke für diverse Immobilienvorschläge, die wir nach und nach in Augenschein nehmen. Danke auch für Eure von Herzen kommenden Einträge hier in unserem Gästebuch.
ciao Hans M

 
Beitrag von Werner Schäfer
geschrieben am 27.04.2010 um 12:09 Uhr

Moin ,
Ich kann das nur bestätigen:
Das!Handwerkszeug für gute und erfolgreiche BR Arbeit habe auch ich in einem super Team in HH-Sasel erlernt.Effektiv und zielorientiert.
Die Rundumbetreuung und auch das Kulturangebot waren sehr gut.
Danke euch nochmals und
„Glück Auf“ für Hamburg.
Koll.Gruß aus dem Pott.

 
Beitrag von Bettina Reckert
geschrieben am 26.04.2010 um 22:18 Uhr

Wenn es uns als Gewerkschaften und somit auch unserem Dachverband, dem DGB, ernst ist mit der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit und Entwicklung von Utopien im Hinblick auf solidarischen Umgang miteinander und menschliche Arbeits- und Lebensbedingungen, dann gibt es meiner Ansicht nach KEINE Alternative zum Erhalt einer Bildungsstätte in Hamburg. Hier gibt es meines Erachtens nach die qualitativ hochwertigsten Arbeitsrechtsschulungen – und dass kann ich als „bildungs-verwöhnte“ IG-Metallerin ruhigen Gewissens sagen. Und auch, wenn es hier schon erwähnt wurde, so kann ich folgendes nur unterstützen:
Hamburg ist für viele Betriebsräte eine Heimat geworden – sowohl gewerkschaftlich, politisch als auch persönlich (auch für mich)
Hamburg steht mit dem Saseler-3-Schritt für eine Marke innerhalb der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit – und würde der Besitzer „Tempo“ sterben lassen??
und
seit wann geben Gewerkschafter so schnell auf und kapitulieren vor dem Kapital, auch wenn es den Anschein hat, dass es keine Chance auf Erfolg gibt???
Haben wir etwa vergessen, was Gewerkschaft bedeutet und wie viele unter oft schwersten Verzichten dafür gekämpft haben, sich eben nicht unterkriegen zu lassen. Gerade auch und besonders hier im Norden!! (ich erinnere nur an den Streik zur Lohnfortzahlung)
Die gewerkschaftliche Bewegung ist noch lange nicht am Ende! Gott sei Dank!!!
Mutige Grüße an alle von einer/m hier geschulten BR- und EBR-Vorsitzenden, Mitglied des IGM-Ortsvorstands und Referentenarbeitskreises, ehrenamtlichen Arbeits- und Sozialrichterin sowie DGB-Kreisverbandsvorsitzenden

 
Beitrag von klaus Schmidt
geschrieben am 22.04.2010 um 21:15 Uhr

Sassl ist wichtig für uns Betreibsräte, die Schulungen sind
super. Die Gemeinschaft ist ausgezeichnet, es ist jedesmal ein nach Hause kommen. ein ist sicher: Sasel ist um vieles besser, als irgend ein 5* Hotel.
Ihr müßt uns Betriebsräten Sasel lassen. Bitte

 
Beitrag von Patrick Möller
geschrieben am 22.04.2010 um 08:28 Uhr

Meine Meinung ist das die Lage des Bildungszentrums Sasel nicht allein ausschlaggebend ist um diese Bildungsstätte weiter zu führen. Es kommt hinzu das es mittlerweile einen „Namen“ hat der für Kunst, Kultur, Begegnung und Geschichte steht. Ich wünsche mir das sich aus diesem Grund auch die Förderung durch andere Organisationen unterstützt wird.

 
Beitrag von Christina Flügge
geschrieben am 22.04.2010 um 08:18 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Hamburg Sasel ist ein Markenzeichen der gewerkschaftspolitischen Bildungsarbeit. In Zeiten, da Betriebe mit Interessenvertretung als „betriebsratsverseucht“ bezeichnet werden, kann es keine andere Antwort geben, als den Erhalt der Bildungseinrichtung. Betriebsräte brauchen fundiertes Wissen und Handwerkszeug für gute Interessenvertretungsarbeit – Sasel ist dabei die erste Adresse!
Gruß & Faust: Christina Flügge aus Sprockhövel

http://www.igmetall-sprockhoevel.de

 
Beitrag von Markus Schmidt
geschrieben am 21.04.2010 um 19:39 Uhr

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen!
Bleibt dran und kämpft!!DENN
Wer kämpft kann verlieren,wer nicht kämpft,hat schon verloren.
Was ich in Hamburg gelernt habe ,hat mich zu einem guten und sicheren BR werden lassen.
In Sasel lernt man das Fundament des BR-Wissens!
Euer Markus Schmidt aus Essen

 
Beitrag von Frauke Menkel
geschrieben am 19.04.2010 um 07:40 Uhr

Meine Idee dazu ist, das DGB-Bildungszentrum für kulturelle Veranstaltungen zu öffnen und damit den Bürgern zur Verfügung stellen. Das würde die Akzeptanz im Stadtteil erhöhen.

 
Beitrag von Förderkreis Sasel
geschrieben am 15.04.2010 um 23:00 Uhr

Am 15.04. 2010 gegen 11:45 Uhr ging die 1.000ste Unterschrift bei uns ein.

Dazu könnt ihr unseren ZWISCHENRUF lesen:

Rechts in dieser Meldung findet Ihr die URL: http://zwischenruf.foerderkreis-sasel.de

Grüße
Andreas G.

 
  




 
Bis jetzt unterzeichneten über 4.000 Kolleginnen und Kollegen unseren Aufruf!
Wie ist es mit Dir?

 








Jetzt sind Aktionen angesagt!

Demo Besenbinderhof

Unterschriften sammeln, Transparente malen, Aktionen in der Öffentlichkeit, Demonstrationen - und dann auch noch sehr viel mehr!!!

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