Wenn es uns als Gewerkschaften und somit auch unserem Dachverband, dem DGB, ernst ist mit der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit und Entwicklung von Utopien im Hinblick auf solidarischen Umgang miteinander und menschliche Arbeits- und Lebensbedingungen, dann gibt es meiner Ansicht nach KEINE Alternative zum Erhalt einer Bildungsstätte in Hamburg. Hier gibt es meines Erachtens nach die qualitativ hochwertigsten Arbeitsrechtsschulungen – und dass kann ich als „bildungs-verwöhnte“ IG-Metallerin ruhigen Gewissens sagen. Und auch, wenn es hier schon erwähnt wurde, so kann ich folgendes nur unterstützen:
Hamburg ist für viele Betriebsräte eine Heimat geworden – sowohl gewerkschaftlich, politisch als auch persönlich (auch für mich)
Hamburg steht mit dem Saseler-3-Schritt für eine Marke innerhalb der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit – und würde der Besitzer „Tempo“ sterben lassen??
und
seit wann geben Gewerkschafter so schnell auf und kapitulieren vor dem Kapital, auch wenn es den Anschein hat, dass es keine Chance auf Erfolg gibt???
Haben wir etwa vergessen, was Gewerkschaft bedeutet und wie viele unter oft schwersten Verzichten dafür gekämpft haben, sich eben nicht unterkriegen zu lassen. Gerade auch und besonders hier im Norden!! (ich erinnere nur an den Streik zur Lohnfortzahlung)
Die gewerkschaftliche Bewegung ist noch lange nicht am Ende! Gott sei Dank!!!
Mutige Grüße an alle von einer/m hier geschulten BR- und EBR-Vorsitzenden, Mitglied des IGM-Ortsvorstands und Referentenarbeitskreises, ehrenamtlichen Arbeits- und Sozialrichterin sowie DGB-Kreisverbandsvorsitzenden

