Blog für Unterstützerinnen und Unterstützer unseres Aufrufs ...


... hier kannst Du selbst etwas schreiben

Betriebsräte benötigen für ihre Arbeit Qualifizierung. Alle Beiträge auf dieser Seite entstanden im Kampf für den Erhalt der dafür wichtigen Bildungsstätten des DGB in Hamburg Sasel und am Starnberger See.

Für deren Schließung gab es keinen Grund, denn die Häuser waren sehr beliebt und schon deshalb gut belegt. Doch obwohl sich Tausende Betriebsräte für den Erhalt der Häuser einsetzten und alle Argumente der Schließungsbefürworter widerlegt werden konnten, zogen DGB-Vorsitzender Michael Sommer und sein Bildungswerk-Geschäftsführer Dr. Dieter Eich diese unbarmherzig durch.

Das letzte Seminar, das in den Häusern stattfand, endete am 25. November 2011. Die Mehrzahl der Beschäftigten ist nun entlassen und die Häuser werden zum 31.12.2011 geschlossen.
Dieser Blog des Förderkreises Sasel wurde eingerichtet, um den Unterstützerinnen und Unterstützern unseres Aufrufes eine eigene Plattform zu geben.

Es ist dies also kein allgemeines Forum, wo auch alle anderen denkbaren Themen diskutiert und behandelt werden. Uns geht es mit diesem Blog um einen Austausch derjenigen, die sich für den Erhalt unserer Bildungszentren stark machen!

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foerderkreis-sasel@alice.de.
 

Auf jeder Seite unseres Blogs werden 40 Beiträge dokumentiert. Hier kannst Du zwischen diesen Seiten navigieren. 

 
Beitrag von Teilnehmenden an Seminaren in Sasel
geschrieben am 15.11.2010 um 15:01 Uhr

Wandtafel in SaselAuf Wandtafeln schreiben Teilnehmende der Seminare in Sasel ihre Meinung zu den Schließungsplänen des Dr. Dieter Eich. In dieser Woche sind auf den Tafeln zum Beispiel folgende Meinungen zu finden:

„Es wäre sehr Schade so ein Bildungswerk mit Herzblut zu schließen.“

„Mit der Schließung `unseres´ Hauses, gibt das Bildungswerk die Bildungsarbeit mit BetriebsrätInnen auf und macht sich überflüssig!“

„als DGB würde ich mich schämen“

„Herr Eich, wenn Sie die Gelder der Gewerkschaften verzockt haben, dann müssen Sie mit ihrem privaten Vermögen haften. Nicht die Kolleginnen und Kollegen aus Sasel! Diese Bildungsstätte ist ein Vorzeichen für den DGB und sie muss weiter bestehen! (Marius Boniet aus Schweinfurt)“

„Die Schließung wäre eine totale Katastrophe für den ganzen Norden und vor allem auch für die Beschäftigten. Ich hoffe noch! (Doris Schröder)“

„Die Bildungsstätte leistet gute Arbeit, deshalb muss sie erhalten bleiben. (Unterschrift / DGB Kreisvorstand Stormarn / IGM)“

„Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen!“

„Bildungsarbeit ist das Wichtigste um die Menschen zu erreichen! Das Haus muss bleiben! (Veronika Knöller)“

„Die Schließung muss unbedingt verhindert werden!!!“

„Das Bildungswerk (Vorstand) sollte sich selbst auflösen!!!“

„Dass was uns beigebracht wird, z.B. Arbeitsplätze sichern, macht der DGB nicht!!! Was ist mit den Arbeitskollegen im Haus??? (BuH)“

„DGB –BW darf keine waf/ifb-Kopie werden! ALLE Bildungszentren erhalten!“

 
Beitrag von Nokia Siemens Networks Betriebsrat München
geschrieben am 15.11.2010 um 13:06 Uhr

Nokia Siemens Networks GmbH & Co. KG, Betriebsrat Mch M, München

DGB Bildungswerk e.V.
Vorsitzende: Ingrid Sehrbrock
Geschäftsführer: Dr. Dieter Eich
D-40476 Düsseldorf, Hans-Böckler-Straße 39
D-40021 Düsseldorf, Postfach 10 30 55
networks 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, der NSN Betriebsrat München, sind entsetzt über die Entscheidung der Geschäftsführung des DGB Bildungswerks die Bildungszentren Hamburg Sasel und Starnberg / Niederpöcking zu schließen.

Wir nutzen schon seit vielen Jahren fast ausschließlich das Bildungsangebot von Hamburg Sasel für Betriebsverfassung und Arbeitsrecht und das Bildungsangebot von Starnberg / Niederpöcking für Gesundheitsschutz und Kommunikation.

Die gewerkschaftlichen Bildungsstätten haben neben den theoretischen Seminarinhalten auch immer einen handlungsorientierten Ansatz, den man bei anderen Anbietern vermisst. Besonders in den genannten Bildungszentren wird in Verbindung mit den eigenen Seminarbetrieben auch der Austausch der Teilnehmenden untereinander gefördert.

Wir möchten mit diesem Beschluss zum Ausdruck bringen, wie wichtig wir es für unsere alltägliche Betriebsratsarbeit empfinden, dass die Bildungszentren in der Form erhalten bleiben, damit der hohe Standard gehalten werden kann.
 
 
 
Mit freundlichem Gruß

Der Nokia Siemens Networks Betriebsrat München
 
 

Gez. Horst Schön
Vorsitzender
gez. Florian Karly
Stv. Vorsitzender

 
 
Betriebsrat Nokia Siemens Networks GmbH & Co. KG / CEF HR Reg GER SubR MCH M WorkCouns SDE / 80240 München
 
 
Redaktionelle Anmerkung:
Das oben dokumentierte Solidaritätsschreiben hat der Betriebsrat München der Firma Nokia Siemens Networks GmbH & Co. KG hat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen. Es wurde Herrn Eich übersandt. Um sich das Original des Schreibens anzuschauen, klicke bitte hier.

 
Beitrag von Hansjürgen Gutfried
geschrieben am 15.11.2010 um 09:29 Uhr

Warum beraubt man uns unserer Bildungsmöglichkeiten?

Brauchen Vorstände und Funktionäre höhere Gehälter?

Sollte man als DGB-Vorstand nicht auch Arbeitsplätze erhalten und nicht wie alle profitgierigen Manager und Arbeitgeber Menschen auf die Straße setzen?

Hansjürgen Gutfried

 
Beitrag von Christiane Plonus
geschrieben am 15.11.2010 um 07:40 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

immer wieder bin ich erstaunt, wie Firmen alles in die Wege leiten damit die Zahlen stimmen, Selbst der DGB legt Tatsachen aus wie es Ihm in den Kram passt um an sein Ziel zu kommen: Kosten sparen.

Man kann Jahre lang sich für die Firma aufopfern und Zeit investieren, doch sobald man kritisch wird und nicht mehr auf eine Linie mit dem Arbeitgeber fährt wird man abgeschossen.

So ist es unserem Hans Mielke auch passiert. Ich ziehe meinen Hut vor Ihm, dass er weiter durchhält und sich nicht unterkriegen läst. Weiter so.

Christiane Plonus

 
Beitrag von Förderkreis Arbeitnehmerbildung in Undeloh e.V. (FABU)
geschrieben am 15.11.2010 um 07:27 Uhr

Solidaritätserklärung

Wir haben mit großer Bestürzung erfahren, dass die Geschäftsführung des DGB Bildungswerks beschlossen hat, die DGB-Bildungsstätten Hamburg-Sasel und Niederpöcking-Starnberg zum 31.12.2011 zu schließen. Zwar versichert sie, das Bildungsangebot „in Umfang und Qualität“ in den Großräumen Hamburg und Starnberg erhalten zu wollen, es ist uns allerdings völlig unverständlich, warum Alternativen für die bereits vorhandenen und seit Jahrzehnten durch ihre anerkannte Arbeit bewährte Bildungsstätten gesucht werden.

Als in der Bildungsarbeit engagierter Verein wissen wir die herausragenden Vorteile eigener gewerkschaftlicher Bildungseinrichtungen zu schätzen: sie sind Orte gemeinsamen Lernens und Erlebens und damit Identifikationsorte in einem immer anonymer werdenden gesellschaftlichen Umfeld und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Bindung der Teilnehmenden an die gewerkschaftlichen Organisationen. Bildungsarbeit als gewerkschaftliche Kernaufgabe trägt wesentlich zum Erhalt und zur Entwicklung der gewerkschaftlichen Organisation bei; sie erhält und entwickelt die Solidarität als notwendige soziale Ressource der Gewerkschaften und leistet einen erheblichen Beitrag zur Integration der sich zunehmend ausdifferenzierenden Mitgliedergruppen. Eigene gewerkschaftliche Bildungsstätten bieten, anders als kommerzielle Hotelbetriebe, hervorragende Bedingungen, diese wichtigen Organisationsziele zu erreichen.

Wir erwarten deshalb, dass alle möglichen Anstrengungen unternommen werden, die beiden Bildungsstätten zu erhalten. Wir appellieren an die Verantwortlichen, ergebnisoffen alle Möglichkeiten zur Zukunftssicherung des DGB-Bildungswerks und seiner Bildungsstätten zu prüfen. Dabei sollen auch die betroffenen Beschäftigten beteiligt werden, sich mit ihren eigenen Vorstellungen zur Zukunftssicherung ihrer Einrichtungen einzubringen. Wir verurteilen die bereits getroffenen Sanktionsmaßnahmen gegenüber engagierten Kollegen aufs Schärfste.

Im Namen der Mitglieder und des Vorstands des F.A.B.U. e.V.
Matthias Pietsch
Sprecher des Vorstands F.A.B.U. e.V.

 
Beitrag von Barbara Retzlaff
geschrieben am 14.11.2010 um 18:59 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen aus Sasel bin ich schlichtweg empört darüber, dass einer unserer langjährigen Teamer, Hans Mielke, ein Arbeitsverbot bekommen hat. Ihm wird vorgeworfen, mit dem BLOG dem Bildungswerk zu schaden. Ich glaube, dass die für das Verbot Verantwortlichen Schaden anrichten, indem sie nicht in der Lage sind, sich der Kritik von langjährigen Mitarbeitern und Betriebsräten (sprich: Kunden) vernünftig zu stellen, sondern Maulkörbe verteilen.

Der Förderkreis wurde von externen Mitarbeitern und Freunden des Hauses ursprünglich gebildet, um (nach der Aussicht auf Nichtverlängerung des Pachtvertrages) bei der Suche nach einem neuen Haus zu helfen. Ich habe mich darüber sehr gefreut.

Alle wissen, wie wichtig ein gut geführtes eigenes Haus für das (handlungsorientierte) Saseler Konzept ist. Deshalb sind die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen und ich einigermaßen erstaunt, dass mit Vorstandsbeschluss vom 4.10.10 das Haus Sasel geschlossen werden soll, jedoch die Seminare im vollen Umfang und Qualität in irgendeinem anderen Tagungszentrum im Raum Hamburg weiter geführt werden sollen.

Für mich zeigt dieser Beschluss milde ausgedrückt Unkenntnis der Sachlage, denn: so ein Haus gibt es nicht, es müsste erst gebaut werden.

Und das ist auch der Grund, warum sich alle, denen das Konzept zur Ausbildung von Betriebsräten unverzichtbar ist, so vehement gegen diese alternativlose Schließung ohne Blick in die Zukunft wehren.

In den heutigen Zeiten der Umstrukturierungen und Entlassungen kommen die Betriebsräte sozusagen von der Front. Wir bieten ihnen ein ruhiges freundschaftliches Umfeld um zu lernen, in Planspielen auszuprobieren und anschließend mit einem umfassenden Handlungskonzept bei betrieblichen Problemen wieder nach Hause zu fahren. Zeit und Raum muss da sein für Arbeitsgruppen und Planspiele. Wir haben ein seit Jahren aufgebautes Team von am Konzept geschulten ReferentInnen und TeamerInnen. Etliche von ihnen, für die das Honorar kleines Geld ist, kommen seit Jahren einfach aus Überzeugung.

Eminent wichtig sind auch das Zusammentreffen und der branchenübergreifende Austausch, der meistens abends stattfindet sowie abendliche Zusatzveranstaltungen zu verschiedenen Themen.

Wir alle hier im Haus versuchen, eine freundliche, zugewandte, familiäre Situation zu schaffen, in der unsere Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betrieben sich wohlfühlen. Diese Arbeitsatmosphäre lässt sich nicht im Hotel erzeugen, wo nebenan Handelsvertreter oder Erweckungskonferenzen tagen. Sämtliche Abteilungen unseres Hauses – Pädagogen, Verwaltung, Küche, Hauswirtschaft – kennen ihren Anteil am Konzept und arbeiten ständig an Verbesserungen.

Wie soll es nun weitergehen? Ich persönlich möchte zuerst einmal, dass dieser unsägliche Ausschluss von Hans Mielke aus dem Kreis der externen TeamerInnen und ReferentInnen zurückgenommen wird.

Ein Vorschlag an den Bildungswerkvorstand wäre, sich hier bei uns vor Ort in Sasel über das Konzept und die örtliche Lage zu informieren. Und nicht zuletzt sollte die vom GBR eingeforderte ergebnisoffene Diskussion auf der Grundlage von noch zu liefernden umfassenden wirtschaftlichen Informationen (Was das heißt, wird übrigens in Sasel gelehrt!) beginnen.

Zurzeit haben wir eine Schließung von zwei Häusern in einem Jahr vor Augen: Zuerst einmal trifft das meine KollegInnen aus Haus und Küche; später wird es nach dem von mir und vielen KollegInnen erwarteten Rückgang der SeminarteilnehmerInnen auch weitere von uns in Verwaltung und Pädagogik treffen. Und meiner Ansicht nach wird nicht zuletzt auch die Zentrale in Düsseldorf und das letzte Haus Hattingen nicht verschont bleiben.

Ich hoffe immer noch das Beste, nämlich, dass diese böse Entwicklung noch abgewendet werden kann und möchte noch einmal betonen, dass ich froh bin über die Existenz des Förderkreises.

Herzliche Grüße
Barbara Retzlaff
Seminarsachbearbeiterin in Sasel (seit 15 Jahren)
(Betriebsrätin)

1 Kommentar

 
Beitrag von Renate Brenczek
geschrieben am 14.11.2010 um 17:25 Uhr

Wenn alle Kollegen an einem Strang ziehen —- Kann uns nichts passieren!!!!!!!!!!

Also, wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen!!!!!!! Was hier mit unsen Kollegen H.M. passiert, darf und kann einfach nicht sein!!!!!!!

Wir werden für Ihn und Sasel Kämpfen!!!!

Gruß

 
Beitrag von Henrik Klose
geschrieben am 13.11.2010 um 10:56 Uhr

Wieder einmal Gerangel

innerhalb der Institutionen. Langsam lächerlich dieses Gebaren von „Oben“. Hier geht es um uns Alle,gerade auch für Mitglieder die ehrenamtlich! an der Basis für den DGB arbeiten und auf solche Seminare auch angewiesen sind. Man sollte eventuell mal Budgetkürzungen in den „oberen Etagen“ vornehmen.

Solidaritätsgruß aus Kiel Henrik Klose

 
Beitrag von Eveline Futuwi
geschrieben am 12.11.2010 um 09:43 Uhr

Bei der der Abmahnung zeigt sich mal wieder deutlich die übliche Personalpolitik von Dieter Eich!

Schade das so jemand an wichtiger Stelle sitzt und agiert! Sasel war bisher immer noch eine Oase der Solidarität, welche im DGB Bildungswerk insbesondere unter Dieter Eich sehr leidet.

 
Beitrag von Werner Bäumler
geschrieben am 12.11.2010 um 06:31 Uhr

Was lange hinter vorgehaltener Hand diskutiert wurde ist nun endlich offen angesprochen.

Da bringt ein Geschäftsführer des DGB Bildungswerkes mit seinen Unwahrheiten viele Beschäftigte und eine gewerkschaftliche Einrichtung in Mißkredit und treibt weiterhin sein Unwesen. Auf Grund der nun offengelegten Tatsachen muss der Bundesvorstand schnellstmöglich noch einmal zusammentreten und unter den neuen Erkenntnissen den Schließungsbeschluss für Hamburg und Niederpöcking revidieren.

Handlunsbedarf besteht eigentlich nur noch darin, dass personelle Konsequenzen in der Geschäftsführung des Bildungswerkes unumgänglich sind.

 
Beitrag von Franz Erhart
geschrieben am 11.11.2010 um 07:25 Uhr

Hawadeahre,

ich bin Mitglied des BR bei NSN München. Fast alle unsere Schulungen zum Arbeitsrecht wurden bei uns von Hamburg / Sasel durchgeführt. Wir möchten auch in Zukunft nicht auf die äusserst informativen, kompetenten und lockeren Schulungen der lieben Kolleginnnen und Kollegen von Hamburg / Sasel verzichten.

Ich bitte die Verantwortlichen sich mal in einer ruhigen Stunde zurückzulehnen und mal zu überlegen was sie da eigentlich machen. Sie führen sich hier letztendlich schlimmer auf als so mancher Arbeitgeber in der ‚freien‘ Wirtschaft – was wir als Gewerkschafter immer und überall vehement anprangern.

Oder handelt es sich hier einfach nur um rein wirtschaftliche und egoistische Absichten aus NRW. Man schließt Hamburg / Sasel und Starnberg um in Zukunft das neu gebaute Schulungszentrum in Sprockhövel / NRW besser auslasten zu können?

in der Hoffnung das doch noch Vernunft einkehren möge,

Franz Erhart.

P.S.: und dafür wie man mit dem Kollegen Mielke umspringt gibt es zwar Worte, die möchte ich aber hier nicht schriftlich abgeben.

1 Kommentar

 
Beitrag von Uwe Noll
geschrieben am 11.11.2010 um 06:38 Uhr

… möchte sich da jemand eine Abwrackprämie verdienen?

 
Beitrag von Birgit
geschrieben am 10.11.2010 um 20:02 Uhr

Die Erklärung der IG Metall zeigt deutlich, dass Dieter Eich und der Vorstand des DGB Bildungswerks die Unwahrheit gesagt haben.

Dieter Eich sagte, dass die Tagungszentren geschlossen werden müssten, da die neuen Eigner die Pacht erhöhen wollen. Nun stellt sich raus: Gegenteiliges ist der Fall!

Dieter Eich sagte, dass die Tagungszentren geschlossen werden müssten, da die neuen Eigner erhebliche Investitionssummen zum Werterhalt vom Bildungswerk verlangen. Nun stellt sich raus: zumindest in Starnberg ist auch das nicht wahr!

Dieter Eich sagte, dass Pachtverträge verlangt wurden, die in ihren Konditionen für das Bildungswerk nicht tragbar sind. Nun stellt sich raus: auch das ist nicht der Fall!!!

Wie sollen wir als Beschäftigte diesem Geschäftsführer noch vertrauen?

Ich bedanke mich bei Bertin Eichler und der IG Metall die Dinge klar gestellt zu haben. Nur Dieter Eich und der Vorstand des DGB Bildungswerk Bund wollen die Schließung. Nur sie sind dafür verantwortlich. Das ist ein großer Skandal. Wir werden uns wehren. Alle gemeinsam! Nur das wird unsere Häuser sichern!!!!

Redaktionelle Anmerkung:

Dieser Beitrag wurde mit einem Nicknamen bzw. Pseudonym veröffentlicht. Diese Möglichkeit bieten wir Beschäftigten des DGB Bildungswerks – fest angestellten, wie Honorararbeitnehmern und auch ihren Angehörigen – damit sie keine arbeitsrechtlichen Repressionen befürchten müssen. Der Wunsch unter einem solchen Nicknamen zu veröffentlichen, kann im Eingabe-Formular vermerkt werden.
Euer Webmaster dieser Seite des FK Sasel

 
Beitrag von Heiko Romahn
geschrieben am 10.11.2010 um 19:52 Uhr

Bildung ist sowohl für die gesellschafts- als auch die betriebspolitische Arbeit essentiell. Wer Bildungszentren schließt, verschließt die Augen vor einem der schlimmsten gesellschaftlichen Probleme unserer Tage – Bildungsmangel! Ich fordere die Verantworlichen auf, Lösungen zu finden, wie das Bildungszentrum auch weiterhin seinem Bildungsauftrag nachkommen kann.

 
Beitrag von Uwe Tomaschewski-Wessendorf
geschrieben am 10.11.2010 um 19:19 Uhr

Bertin Eichler und alle Anderen, hört endlich auf alle seminare in hotels zu verlegen. das ist der größte mist. habe mehrere seminare in hotels besucht, dass ist einfach nur ganz bescheiden und das ist gelinde gesagt noch bescheiden ausgedrückt.

erhaltet die einrichtungen, denn diese schulungen in den einrichtungen bringen den größten erfolg da man sich noch abends mit den kollegen austauschen. versuche das mal in den hotels.

uwe

1 Kommentar

 
Beitrag von Anke Weide-Waldau
geschrieben am 10.11.2010 um 17:47 Uhr

Meine persönliche Meinung ist, dass der DGB nicht zeitgemäß reagiert.

Wo bleibt die allseits angepriesene „offene Streitkultur“?

Warum ist der DGB nicht zu Verhandlungen bereit?

Ist der DGB ein gutes Vorbild wenn er seine Überlegenheit ausspielt und Kollegen einfach abschiebt? Wo leben wir denn? Das sind Methoden, wie in der Steinzeit!

Ist es angebracht einen wohlverdienten jahrelangen Mitarbeiter mundtot machen zu wollen?

Wo bleibt die Möglichkeit sich am runden Tisch zusammenzusetzen und zum Wohle aller an einer bestmöglichen Lösung zu basteln?

Ich habe das Miteinander in Sasel gänzlich anders erlebt und wünsche mir, dass ein Neuanfang gemacht wird und alle Parteien offen und ehrlich miteinander umgehen!
(mehr …)

 
Beitrag von Monika Grolle
geschrieben am 10.11.2010 um 16:21 Uhr

Wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er noch die Wahrheit spricht!!

Toi toi toi dem Förderkreis und den Beschäftigten beim gemeinsamen Kampf um den Erhalt der Schulen.

 
Beitrag von Gerhard Urban
geschrieben am 10.11.2010 um 16:19 Uhr

An den Vorstand des DGB und der IGM,

ich kann die Gründe für den offensichtlichen Streit zwischen DGB und IGM im Detail nicht verstehen, verstehe aber soviel, daß der eine dem anderen die Schuld für die Schließung der Bildungsstätten anhängen möchte. Ich habe dafür nur ein begrenztes Verständnis.

Richtig wäre aus meiner Sicht gemeinsame Konzepte zu erarbeiten, wie diese Bildungsstätten uns Mitgliedern weiter erhalten bleiben. Ich habe viele Kurse in Sasel mitgemacht und war von der Qualität der Weiterbildung und der Unterbringung immer wieder überzeugt. Ich empfehle daher allen meinen BR Kollegen diese Bildungsstätte.

Es wäre für uns Mitglieder wirklich ein Verlust darauf verzichten zu müssen. Also bitte meine Herren Vorstände und Verantwortliche, ich appeliere an Sie diese Bildungsstätten zu erhalten im Interesse der Betriebsräte und der betrieblichen Mitbestimmung.

Gerhard Urban
(Mitglied im Betriebsrat der Astrium Bremen)

1 Kommentar

 
Beitrag von Michael Jahns
geschrieben am 10.11.2010 um 15:31 Uhr

Es ist eigentlich schon alles gesagt.

Trotzdem: Die Atmosphäre von Sasel mit mit seinen Mitarbeitenden und Teamern, die sich mehr als eingesetzt haben, lässt sich in einem Hotel nicht realisieren. Solch geschützte Räume werden immer seltener.

Während einer Veranstaltung des DGB in einem Berliner Hotel musste ich mich schräg von der Seite von einem „Unternehmer“ anquatschen lassen, als ich gerade mit einem lieben Kollegen an der Bar die Weltrevolution geplant habe. Falls das DGB-Bildungswerk seine Entscheidung nicht überdenkt, werde ich mir Veranstaltungsorte in der Nähe aussuchen und die sind für gewöhnlich nicht vom DGB organisiert.

Viel Glück uns allen
und besonders dem Hans Mielke, dem ich für sein unermüdliches Engagement danke
Michael Jahns

 
Beitrag von Oliver Müller
geschrieben am 10.11.2010 um 14:25 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

was dort mit Euch gemacht wird ist eine riesige Sauerei und dies in einem gewekschaftlichen Betrieb. Die vorgeschobenen Gründe einer Pachterhöhung um die Schließung scheinbar zu rechtfertigen, erinnern an Methoden der größten Verbrecher auf Arbeitgeberseite wie Schlecker, Lidl, Tönnies, und wie sie alle heißen. Es ist mir unverständlich wie der Vorstand des DGB-BW Bund so agieren kann, wie er so mit seinen Beschäftigten umgehen kann. Gewerkschaftliches Schamgefühl gibt es dort anscheinend nicht mehr; wahrscheinlich hat der langjährige Umgang mit Arbeitgebern und deren Thesen so abgefärbt, das soziale Aspekte und Mindeststandards nicht mehr zählen und nur noch die reine Betriebswirtschaftliche Lehre der Heilsbringer ist.

Manchmal fällt es einem noch schwer solche Menschen als Kollegen zu bezeichnen.

Solidarische Grüße aus Bielefeld

Oliver Müller

ver.di Fachbereichssekretär 2 und 11

 
Beitrag von Vorstand der IG Metall / Stellungnahme zu den Diskussionen um die Zukunft der Bildungsstätten in Hamburg Sasel und Niederpöcking
geschrieben am 10.11.2010 um 13:10 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit einem Newsletter haben wir heute alle Unterstützerinnen und Unterstützer unseres Aufrufs zum Erhalt aller Bildungsstätten des DGB Bildungswerks über eine Stellungnahme aus dem Hauptvorstand der IG Metall, die uns gestern am 09.11.2010 erreichte, informiert.

Vor welchem Hintergrund diese Stellungnahme entstanden ist, wie sie in ihren einzelnen Argumenten einzuordnen ist, das kannst Du unserem Newsletter Nummer 8 entnehmen. Hier im Blog erfolgt lediglich deren Dokumentation im Wortlaut des von der IG Metall übermittelten Textes. Doch schon diese zeigt: Vieles von dem, was vom DGB Bildungswerk als Begründung für die Schließung beider Bildungszentren angegeben wurde (so die angeblich erhöhte Pacht, die angeblich so hohen Investitionskosten usw.) war schlicht und ergreifend nicht wahr!

Abschrift der Stellungnahme von Bertin Eichler
(Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der IG Metall)

Bertin Eichler (VB 03) 08.11.2010
Wolfgang Kienle 03/2010/12
Vorstands-Mitteilung 120

Schließungspläne der Bildungseinrichtungen des DGB-Bildungswerkes in Hamburg-Sasel und Niederpöcking

Seit einiger Zeit wird innerhalb und außerhalb der Organisation über die Maßnahmen des DGB Bildungswerkes hinsichtlich der bevorstehenden Schließungen der beiden Bildungsstandorte in Hamburg-Sasel und Niederpöcking diskutiert. Wir möchten hierzu Stellung nehmen, da teilweise falsche Behauptungen aufgestellt werden, die verständlicherweise bei den Beschäftigten zu Verunsicherungen führen. Hierbei wird auch die IG Metall in ein falsches Licht gerückt.
Das DGB-Bildungswerk hat am 10. Oktober 2010 in einer Pressemitteilung die Schließung der beiden Bildungsstätten mit den fehlenden finanziellen Mitteln begründet.

Die in den Diskussionen aufgekommene Behauptung, dass Niederpöcking wegen (erhöhter) Pachtforderungen der IGEMET geschlossen werden müsse, ist falsch. Diese Aussage stellt die realen Ereignisse auf den Kopf.

Die Immobilie der Bildungsstätte in Niederpöcking wurde seitens der IGEMET zum 5. Dezember 2007 gekauft. Dieser Kauf beinhaltet lediglich die Immobilie und nicht den Seminarbetrieb der Bildungsstätte. Die vorherige Eigentümerin, die VTG des DGB, ist dabei mit dem Verkaufsangebot auf die IGEMET zugekommen, da das DGB-Bildungswerk sich nicht mehr in der Lage sah, den Seminarbetrieb wirtschaftlich fortzuführen. Mit dem Kaufvertrag einher ging die Vereinbarung, dass die wirtschaftlichen Nutzungskonditionen für das DGB-Bildungswerk, insbesondere Pacht, unverändert bleiben.

Angesichts der wirtschaftlichen Lage des DGB-Bildungswerkes und des Ende 2010 auslaufenden Pachtvertrages, wurden im Juni 2010 weitere Gespräche mit den Geschäftsführern geführt. Hierbei wurde deutlich, dass das DGB-Bildungswerk beabsichtigt, den operativen Geschäftsbetrieb in der Bildungsstätte Niederpöcking aus wirtschaftlichen Gründen zeitnah einzustellen. Vor diesem Hintergrund wurde zwischen dem DGB-Bildungswerk und der IGEMET vereinbart, den Pachtvertrag um ein Jahr, also bis zum 31.12.2011, pachtfrei zu verlängern. Diese zusätzlich gewonnene Zeit sollte dazu dienen, dass sich das DGB-Bildungswerk für die Zukunft der Bildungseinrichtung in Niederpöcking ausreichend Gedanken machen kann und keine Entscheidungen unter Zeitdruck treffen muss.

Die Entscheidung, Niederpöcking nicht weiter betreiben zu wollen, liegt somit allein im Ermessen des DGB-Bildungswerkes. Die IG Metall und deren Immobiliengesellschaft IGEMET hatten und haben keinen Einfluss auf die Entscheidung des DGB-Bildungswerkes genommen. Dies liegt alleinig in der Verantwortung des Bildungswerkes.

Sollte es bei dem Entschluss des DGB-Bildungswerkes bleiben, den Seminarbetrieb in Niederpöcking einzustellen, so werden wir zu gegebener Zeit Alternativen für die weitere Nutzung der Immobilie ausarbeiten und den Aufsichtsgremien zur Entscheidung vorlegen.
Weiter möchten wir die in der Diskussion entstandene Behauptung richtig stellen, dass erforderliche Investitionen und Reparaturen alleinig vom DGB-Bildungswerk zu tragen gewesen wären. Diese Maßnahmen sind Aufgabe des Eigentümers und somit im Falle von Niederpöcking der IGEMET.

Zur Bildungseinrichtung in Hamburg-Sasel möchten wir nicht weiter Stellung nehmen, da wir hier nicht direkt involviert sind.

 
Beitrag von Hans Lindermeyr
geschrieben am 09.11.2010 um 17:47 Uhr

Hallo Hans, ich schätze dich als Mensch, Teamer und alten Freund über alles.

Von den Plänen zur Schließung der beiden Bildungsstätten Niederpöcking und Sasel halte ich gar nichts, sondern bin viel mehr der Meinung, dass diese beiden schönen Häuser auch künftigen Generationen erhalten bleiben sollen. Wer keine Weiterbildung betreibt um nach vorne zu sehen, der bleibt stehen und stehen bleiben bedeutet in der heutigen Zeit Rückschritt. Vielleicht liegt ja da das Problem bei den verantwortlichen Menschen beim DGB.

 
Beitrag von Christoph Schulz
geschrieben am 09.11.2010 um 12:00 Uhr

Ein Kommentar aus einer ganz anderen Richtung:

„Wenn du denkst, Bildung ist zu teuer, versuch’s mit Dummheit („If you think education is expensive, try ignorance.“)“

Derek Bok, Präsident der Harvard Universität (USA) a.D.

 
Beitrag von Christoph Schulz
geschrieben am 09.11.2010 um 11:58 Uhr

Meditation über ein Kunstwerk im Hof der Bildungsstätte

Gestärkt duch die Solidarität der Kollegen

erfahren im Saseler Haus

Getragen vom Wissen um seine Rechte

erlernt im Saseler Seminar

Tritt der Betriebsrat heraus

aus dem Schatten der Fabrik

für die Kollegen zu kämpfen.

Doch geweitet von Trauer und Wut sind seine Augen

die auf eine Zukunft blicken

ohne den geschützten Raum.

Das Arbeiterherz wird ihm herausgerissen

angesichts der Steine

die seinen Weg in Zukunft

versperren.

 
Beitrag von Uwe Bauer
geschrieben am 08.11.2010 um 22:22 Uhr

Manchmal muß man etwas erhalten, auch wenn es Geld kostet, denn es ist wichtig es zu erhalten.

Uwe Bauer
BR-Mitglied,OTIS GmbH&CO OHG

 
Beitrag von Elvira Gelfert
geschrieben am 08.11.2010 um 12:49 Uhr

DGB wohin????

Ich verdanke den Kolleginnen und Kollegen in Hamburg-Sasel (+ Niederpöcking) so ungeheuer viel, ohne sie wäre ich nicht das, was ich heute bin.

Bin sehr traurig über diese absolute Fehlentscheidung!!!

Elvira Gelfert
Hauptamtlich Beschäftigte der IG Metall, Bochum

 
Beitrag von Karl Klein
geschrieben am 07.11.2010 um 07:16 Uhr

Ich war vom 24-10-10 bis

05-11-10

in Sasel …AR1…

Wie ich gehört habe, dass Sasel schliessen soll, hätte ich Kotzen können!!!!!!

Die Kolleginnen und Kollegen leisten so eine hervoragende Arbeit, dass es schon nicht mehr als normal bezeichnet werden kann!!!!!!!!!! Egal was man wollte, sie waren immer für einem da gewesen!! Und das trotz der Ankündigung der Schliessung. Das komplette Team , ob Küche, Reinigungspersonal, Teamer, Büroangestellte…. einfach alle. Sind ganz tolle Menschen und Mitarbeiter!!! Ich bitte Sie sasel nicht zu schliessen!!! Ich habe so viel gelernt in den 14 Tagen. Durch die guten lehreinheiten. Ich möchte gerne wiederkommen um mich weiter zu bilden in Sasel.

Viele Grüsse Karl Klein

 
Beitrag von Bernd Warnecke
geschrieben am 04.11.2010 um 07:18 Uhr

Ich frage mich wer eigentlich diese „Herren“ bezahlt(Gehalt), die solche Entscheidungen treffen???

Ich glaube das sind wir alle!!!

Und das sollten sich diese „Herren“ einmal überlegen!!!

Laßt uns weiter für den Erhalt der Bildungsstätten kämpfen.

 
Beitrag von Gerhard Siemsen
geschrieben am 03.11.2010 um 13:55 Uhr

Hallo liebe Aktivisten,

unser Interesse ist , die Bildungsstätten müssen erhalten bleiben“ , dazu unser Vorschlag, alle Gewerkschaftsmitglieder beteiligen sich mit 5 EURO pro Jahr an den Kosten für die Bildung ! Das soll der DGB über die Einzelgewerkschaften anstoßen und veranlassen, dann sind wir die Sorgen los !

Aus meiner über 40zig jährigen Mitgliedschaft sind mir solche Dinge wie Solidaritätsmarken, die wir gekauft haben und in unser Mitgliedsbuch geklebt haben in Erinnerung geblieben.

Mit freundlichen Grüßen / With kind regards
Betriebsrat / works council

Gerhard Siemsen

LESER GmbH & Co. KG

 
Beitrag von Beschäftigten der Tagungsstätte Hamburg Sasel
geschrieben am 03.11.2010 um 10:47 Uhr

Heute in Sasel. Mitarbeiter fertigten eine Informationswand, mit der sie Teilnehmende der Seminare zum Widerstand gegen die Schließungspläne der Geschäftsführung ermuntern. Auch Unterschriftenlisten liegen aus. Beschäftigte und Seminarteilnehmende tragen Protest-Button mit denen sie fordern: Sasel muss erhalten bleiben! STOPP! Keine Schließung 2011!

Sasel 009 Sasel 006
Sasel 008 Sasel 005
2 Button 4 J Kopie Sasel 003
 
Beitrag von Marion Bentin
geschrieben am 03.11.2010 um 09:23 Uhr

Ich bin empört über den Rauswurf des Kollegen Hans Mielke. Solche Praktiken kennt man sonst nur von Hardliner-Arbeitgebern !! Nicht einmal die elementarsten Betriebsverfassungs-Gesetz-Bestimmungen werden eingehalten.

Ich unterstütze weiterhin vorbehaltlos alle Anstrengungen der Kollegen in den betroffenenen DGB-Bildungsstätten für den Erhalt Ihrer Arbeitsplätze !

Gruß Marion Bentin

 
Beitrag von Stephan Krull
geschrieben am 02.11.2010 um 23:01 Uhr

Alle sollen alles wissen!

Bertold Brecht:

Lob des Lernens

Lerne das Einfachste! Für die,

Deren Zeit gekommen ist,

Ist es nie zu spät!

Lerne das ABC, es genügt nicht, aber

Lerne es! Laß es dich nicht verdrießen!

Fang an! Du mußt alles wissen!

Du mußt die Führung übernehmen.

Lerne Mann im Asyl!

Lerne, Mann im Gefängnis!

Lerne, Frau in der Küche!

Lerne, Sechzigjährige!

Du mußt die Führung übernehmen.

Suche die Schule auf, Obdachloser!

Verschaffe dir Wissen, Frierender!

Hungriger, greif nach dem Buch:

es ist eine Waffe.

Du mußt die Führung übernehmen.

Scheue dich nicht, zu fragen, Genosse!

Laß dir nichts einreden,

Sieh selber nach!

Was du nicht selber weißt,

Weißt du nicht.

Prüfe die Rechnung,

Du mußt sie bezahlen.

Lege den Finger auf jeden Posten,

Frage: wie kommt er hierher?

Du mußt die Führung übernehmen.

 
Beitrag von Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) KV Bergedorf
geschrieben am 02.11.2010 um 12:58 Uhr

An
DGB Bildungswerk e. V.
Hans-Böckler-Straße 39
40476 Düsseldorf

Schließung der Bundesschulen Hamburg-Sasel und Starnberg

Der Vorstand des DGB Bergedorf hat auf seiner Sitzung am 1. November 2010 einstimmig beschlossen:

Wir fordern den Erhalt der Bildungsstätten Hamburg-Sasel sowie Starnberg. Wir protestieren ausdrücklich gegen das rabiate Vorgehen der Geschäftsführung des DGB-Bildungswerkes. Weiterhin verurteilen wir, dass die drei Vorstandsmitglieder Kollegin Ingrid Sehrbrock, Annelie Buntenbach und Kollegen Dietmar Hexel augenscheinlich nicht wirklich das Vorhaben des Bildungswerkes zu verhindern versuchen.

Unsere Solidarität gehört den Beschäftigten an den zwei Standorten einschließlich der Honorarkräfte.

(Unterschrift)

Dieter Born (für den Vorstand)

Eine Kopie des Schreibens geht an:
DGB Bundesvorstand
DGB Hamburg (per Email)
Förderkreis Sasel (per Email)

Redaktionelle Anmerkung:
Das Original dieses Schreibens könnt ihr hier herunterladen.

 
Beitrag von Sabine Marx
geschrieben am 01.11.2010 um 17:14 Uhr

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 3.11. findet eine Demonstration gegen die geplanten Kürzungen der Sächsischen Staatsregierung statt,
welche aufgerufen wurde vom DGB.

Zitat:“ Schluss mit dem Kürzungswahn. Es ist genug Geld da.“

Die IGM Fraktion Infineon Dresden wird eine Unterschriftenaktion zu dieser Demo durchführen
für den Erhalt und Weiterführung der Bildungsstätten Hamburg und Starnberg.

Der DGB hat mit gutem Beispiel voran zu gehen!

Viele Grüße

Sabine Marx
VKL-Stv.
Betriebsrätin Infineon Dresden

 
Beitrag von Gerold Haag
geschrieben am 01.11.2010 um 12:45 Uhr

Lieber Kollege Eich,

das kann es ja nun wirklich nicht sein. Aus und vorbei für das Bildungszentrum Sasel und Starnberg, nur weil angeblich die Zahlen nicht stimmen?

Wenn in meinem Verantwortungsbereich Zahlen nicht stimmen, so bin ich als Geschäftsführer doch verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass die Zahlen sich verbessern. Den Laden dagegen einfach dicht zu machen ist wohl aber einfacher und bequemer? Ein Stück gewachsene, gelebte gewerkschaftliche Bildungskultur zu erhalten und zukunftsfähig zu machen wäre die Aufgabe des Vorstandes und der Geschäftsführung des Bildungswerkes.

Wo ist Euer Kampfgeist?

Ich selbst habe Sasel seinen Mitarbeitern viel zu verdanken, als junger Betriebsrat habe ich dort eine gute und solide arbeitsrechtliche Grundausbildung erfahren und auch später als Gewerkschaftssekretär hat mich mein Weg oft wieder nach Sasel geführt. Ich habe mich dort immer wohlgefühlt, die interessanten Diskussionen im Kollegenkreis genossen und ich habe von den Dozentinnen viele wichtige Anregungen erhalten. Sasel ist für mich gewerkschaftliches Zuhause. Also lasst uns klären, wie wir es erhalten können. Insbesondere für den Norden wäre die Schließung verheerend.

Mit solidarischen Grüßen

Gerold Haag
Tarifpolitische Grundsatzabteilung ver.di

 
Beitrag von Robert Meessen
geschrieben am 01.11.2010 um 11:09 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Position von Herrn Dr. Eich passt nicht zur gewerkschaftlichen Streitkultur!!!

Es ist nicht in Ordnung!

Gruß

Robert Meessen
Beiersdorf AG
Betriebsrat / Schwerbehindertenvertretung

 
Beitrag von Bernd Honefeld
geschrieben am 30.10.2010 um 15:41 Uhr

Die Unterstützung für Hans Mielke ist, denke ich, für alle ganz klar.

Viel mehr Bauchschmerzen bereitet mir, wenn schon mit den Teamern so umgegangen wird, wie sieht denn nachher der Umgang mit den fest Angestellten in den Häusern aus? Hier geht das Bildungswerk mit schlechtem Beispiel voran. Mir fehlt jegliches Verständnis für das Handeln sowohl von Dieter Eich als auch dem DGB selber, der hier seine Mitarbeiter nicht zurück pfeift. Wofür ist meine Gewerkschaft im DGB organisiert, wenn die Wünsche der Mitglieder mit Füssen getreten werden?

Ich für meinen Teil werde jetzt die Transnet um eine Stellungnahme bitten und dafür Alex Kirchner anschreiben.

Einen Button bin ich auch gerne bereit zu tragen, meine volle Solidarität gilt dem Förderkreis, Hans sowie natürlich den Angestellten der Häuser!

Macht weiter so !

 
Beitrag von Reiner Stolz
geschrieben am 30.10.2010 um 12:45 Uhr

Da muss es doch andere Lösungen geben.

Sasel muß erhalten bleiben!

 
Beitrag von Michael Meyer
geschrieben am 30.10.2010 um 10:15 Uhr

An den Geschäftsführer
des DGB-Bildungswerk

Dr. Dieter Eich

Sehr geehrter Dr. Eich,

dem einzigen Kollegen im DGB-Bildungswerk, bei dem eine Kündigung gerechtfertigt ist sind Sie!

Sie leben diesen Typen von Arbeitgeber vor, den man sich in Hamburg-Sasel seit Jahrzehnten entgegenstellt. Mitarbeiter die sich für eine gute Sache einsetzen, zu kündigen um andere Kollegen abzuschrecken bzw. Kleinlaut zu machen ist eine Methode die wir bisher nur aus dem Arbeitgeberlager kennen.

Es sind nicht die Menschen wie Hr. Mielke die dem DGB-Bildungswerk und damit dem Gewerkschaftsgedanken der arbeitnehmerrechtlichen Bildung schadet. Es sind Sie mit der Entscheidung, Orte zu schließen.

Und vor allem schaden Sie dem Gewerkschaftsgedanken mit Ihrem persönlichen Verhalten, indem Sie Kollegen die anderer Meinung sind mit einer ausgesprochenen Kündigung versuchen mundtot zu machen.

Ich weiß nicht, ob Sie selbst einmal in Ihrem Berufsleben ein Seminar in Hambur-Sasel besucht haben. Es sind im Besonderen die Referenten und Teamer, die den Unterschied ausmachen, sich nicht für ein Seminar bei einem privaten Anbieter zu entscheiden.

Hinzu kommt der Charme des Tageszentrums Hamburg-Sasel. Da hier – nicht wie einem Hotel – der Erfahrungsaustausch und das knüpfen von Kontakten und Netzwerken vereinfacht wird. Es findet dort am Kicker, Billardtisch oder auch im Grünen statt. In welchem Hotel kann ich bis Nachts in gemütlichen Räumlichkeiten sitzen bleiben, um mich zu unterhalten? In welchem Hotel bin in unter Gleichen an der Bar, um meine Probleme vor Ort zu erläutern?

Hr Eich, ich spreche Ihnen hiermit eine Kündigung aus!

Auch wenn Sie rechtlich nichts zu befürchten haben, hoffe ich das diese Kündigung Sie zum Nachdenken bewegt

Michael Meyer
stellv. BR-Vorsitzender Debeka Hauptverwaltung
Mitglied des Gesamtbetriebsrat
ver.di-Mitglied
Landesfachgruppenvorstand Versicherungen
Bundesfachgruppenvorstand Versicherungen
Mitglied der gr. Tarifkommission

 
Beitrag von Cordula Blau
geschrieben am 30.10.2010 um 09:02 Uhr

Hallo Förderkreis

zunächst möchte ich als Arbeitgebervertreter einmal zum Ausdruck bringen, dass ein Herr Dr. Eich oder welche Bezeichnung dieser Herr auch immer trägt wohl vergisst wie und was der eigentliche Gedanke der in einer Gewerkschaft organisierten Menschen ist. Solidarität untereinander und füreinander einzustehen.

Herr Dr. Eich sollte wohl nochmal in den Statuten nachlesen.

Des Weiteren finde ich es persönlich sehr befremdlich, dass hier ein „Mensch“ der sich sehr für die Sache und hier sei angemerkt sachlich für die Erhaltung der Tagungsstandorte Sassel und Starnberg einsetzt, einfach abserviert wird. Denn Hans Mielke schadet in keiner Weise dem DGB oder den vom DGB angebotenen Seminaren. Er ist lediglich für die Pfleger des Internetauftrittes zuständig und nicht für Beiträge anderer.

Herr Dr. Eich wäre vielleicht besser in der Politik aufgehoben, denn Politiker geben permanent Versprechungen ab und sobald Sie ein Amt inne haben, wissen sie von den zuvor angekündigten Maßnahmen nichts mehr. So etwas nennt man gemeinhin Amnesie.

Ich kenne Hans persönlich und finde es eine absolute Unverschämtheit oder auf Saarländisch gesagt „eine Sauerei“ was hier abläuft.

Hans mach weiter so…..und auch an alle anderen macht weiterso.

Grüße aus dem Saarland

Cordula und Ann-Cathrin

1 Kommentar

 
  




 
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