Hallo Kolleginnen und Kollegen,
im großen und ganzem habe ich bis jetzt die Diskussion verfolgt und kann es nicht richtig nachvollziehen, dass DGB Häuser überhaupt geschlossen werden können!!!!!
Von welchem Geld lebt denn unser DGB? Vielleicht sollen sich die Herren an der Spitze des DGBs die Frage mal stellen!
Falls ihr das nicht wisst, aus Beitragszahlungen der einzelnen Gewerkschaften. Die Gewerkschaften leben aus den Beiträgen der Mitglieder und das sind wir, das Volk!!!!!!
Schiebt euch nicht so viel Geld in eure Vorstandstaschen, verzockt nicht unsere Beitragsgelder auf spekulativen Geschäften wie die Aktionäre, dann wird der DGB Genug Geld haben um unsere Bildungshäuser zu erhalten.
Die Vorstände des DGBs gehören auf die Straße gestellt und nicht die Kolleginnen und Kollegen, die jahrelang für uns alle sehr gut gearbeitet haben.
Sollten die Häuser dennoch geschlossen werden, werden ich und viele meinen Kollegen keine weiteren Seminare des DGBs besuchen und und wir werden uns an keinen weiteren Aktionen des DGB mehr beteiligen.
Bis jetzt ein stolzes IG Metall Mitglied. Es wäre Zeit, dass wir den IG Metall Vorstand Kollegen Berthold Huber einschalten. Hier muss ein positiver Ergebnis zum Erhalt der beiden Bildungsstätten kommen!!!
Nicht aufgeben Kollegen, kämpft um eure Arbeitsplätze!!!!!
Gruss
Marius Bieniek aus Schweinfurt


Die Liquidation der DGB-Bildungsstätten ist ähnlich wie beim DGB-Rechtsschutz. Er wurde vor zehn Jahren ausgegliedert in eine GmbH. Von einst ca. 1000 RechtsschützerInnen arbeiten heute noch 700 in den büros in den größeren Städten, die kleinen wurden ausgemustert, Stress, erhöhter Arbeitsdruck und weite Strecken der Mitglieder, die den Rat dringend benötigen, ist die Folge, weil es keine kleinen Rechtsstellen mehr auf dem Lande gibt.
Es sind jedoch auch die Einzelgewerkschaften, die den Kosten-Druck auf den DGB ausüben, um so zu handeln.