Der offene Brief vom Kollegen Svend Schröder trifft den Nagel auf den Kopf. Er beschreibt die Situation der Betroffenen wie man sie nicht besser beschreiben kann. Als Schwerbehinderter ist er noch schlimmer dran als die vielen anderen Kolleginnen und Kollegen, die von der Entziehung der Existenzgrundlage (Vernichtung ihres Arbeitsplatzes) betroffen sind. Lasse ihm bitte dieses Schreiben zukommen.
Die Antwort von Dieter Eich ist eine grenzenlose Unverschämtheit.
Eich ist der Hauptverantwortliche, der dem Vorstand die Schließung von Hamburg Sasel und Niederpöcking mit hirnrissigen Begründungen empfohlen hat.
Das muss in der Öffentlichkeit deutlich dargestellt werden.
Er selbst turnt, unter dem Deckmantel des Nord-Süd-Netzes, in der ganzen Welt herum und gibt vor, sich in Entwicklungs- und Transformationsländern um verschiedene humane Projekte und Schwerpunkte zu kümmern. Unter anderem um:
Menschen- und Gewerkschaftsrechte
Nachhaltiges Wirtschaften
Partizipation von Arbeitnehmern in Betrieb und Gesellschaft !!!!
Einkommens- und Beschäftigungsförderung!!!!
Soziale Verantwortung von Unternehmen !!!!!!
Es gehört schon eine ganz schöne Portion von Charakterlosigkeit dazu, so zu tun, als sei man der Allheilbringer für die Arbeitenden in der ganzen Welt und vor der eigenen Haustüre in Deutschland setzt man ca. 50 Menschen vor die Tür. Aus Jux uns Tollerei.
Mein Eindruck ist, dass Herr Eich die Projetarbeit nur vorschiebt um seine Reiselust zu befriedigen. Und das noch dazu mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Also mit Steuergeldern!
Für die Menschen die er in Hamburg und Niederpöcking auf die Straße setzt, muss dann die Allgemeinheit aufkommen. Ich werde das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über diesen Missbrauch von öffentlichen Geldern informieren.
Nachdem sich mittlerweile die Medien für die Schließung der beiden gewerkschaftlichen Einrichtungen interessieren, ist mit einem großen Imageverlust der Gewerkschaftsbewegung zu rechnen.
Von einem Geschäftsführer der für eine gewerkschaftliche Einrichtung tätig ist, sollte man erwarten können, dass er sich gewerkschaftsorientiert verhält. Bei Eich ist das nicht der Fall. Der verhält sich noch schlimmer wie die schlimmsten Arbeitgeberfunktionäre.
Der Mann ist für den DGB nicht mehr tragbar – wenn Schaden von den Gewerkschaften abgewendet werden soll.
Mir drängt sich die Frage auf: Wie lange schaut der Vorstand des Bildungswerkes dem Treiben von Eich noch zu und lässt sich von ihm an der Nase herumführen?
Mit kollegialen Grüßen
Werner Bäumler