Ein Kollegiales Hallo an alle,

ich habe mir eben mal so die Mails angeschaut (natürlich aus Interesse) was denn da bis jetzt so eingegangen ist an Kommentaren. Toll das es so ein breites Interesse an Sasel und deren Inhalten gibt.

Wir (Förderkreis-Sasel) wollen ja nicht und können auch nicht, verhindern das es Sasel an dem jetzigen Standort weitergibt. Da es ja sicher allen bekannt ist, dass es erst einmal darum geht, dass man den Standort erhält und zwar Hamburg, nicht den jetzigen Standort, dazu gibt es schon eine Entscheidung. Man wird den Standort, der Zeitpunkt steht noch nicht zu 100% fest, schließen. Aus welchen Gründen dieses auch immer geschieht, dies ist eigentlich Schnee von gestern.

Es muss ein jedem von uns klar sein, dass es darum geht das man den Standort „Hamburg“ erhält und damit verbunden die bewährte Form der politischen und handwerklichen Methoden. Dieses bedeutet ja wohl auch, dass die DGB – Schule sich auch weiterhin mit den neuen politischen und gesetzlichen Endscheidungen auseinandersetzt und gegebenenfalls dann der Situation anpasst.
Denn nur der Wandel ist beständig.
Also verstehe ich diese tolle Initiative so das wir dazu beitragen möchten das gewissen Damen und Herren beim DGB nicht vergessen sollen das wir im weitesten Sinne deren Arbeitgeber und Auftraggeber sind. Gewerkschaft wird doch wohl noch zum größten Teil durch Mitgliedsbeiträge gehalten. Und natürlich auch durch unsere Arbeitgeber wenn wir dann zum Beispiel nach § 37,6 Betriebsverfassungsgesetz auf ein Seminar fahren. Da bekommen wir unsere Werkzeuge, womit ich dann meinen Chef zeigen kann das ich ihn mit guter Bildung auch gut folgen kann und ihn dann auf das eine oder andere freundlich hinweisen werde. 🙂

Wir wollen doch mit dieser Aktion hauptsächlich dazu beitragen das die oberen im DGB begreifen das wir berechtigte Sorgen haben das wenn man sich nicht rechtzeitig und umfassend kümmert es leicht in Vergessenheit gerät.

Also dieses ist im weitesten Sinne die Aufforderung das sich die Endscheider dazu bewegen müssen schnell und sorgfältig zu schauen wo wir mit der Bildungsstätte und deren Inhalten nach der Schließung fortfahren können.

Dazu kann man sich ja auch andere politische Institutionen und Einzelgewerkschaften mit an den Tisch holen. Um dann gegebenenfalls ein breite Kooperation auf mehreren Säulen aufstellen. Es dürfen auf gar keinen Fall, die Konkurrierenden privaten Bildungsanbieter sein. Da diese zwar die gesetzlichen Inhalte vermitteln aber nicht in der Lage sind die Menschen so zu bestücken das wir im weitesten Zusammenhängen eine große Gemeinschaft bleiben im Gewerkschaftlichen Sinne.

Wir wollen nur anstoßen damit gewisse Damen und Herren sich auch wirklich um das kümmern was wir wollen. Das ist der Politische Standort Hamburg…..

Ich selber durfte schon oft Gast sein in anderen Häusern, nicht nur vom DGB sondern auch von Verdi. Das war nicht immer schlecht, aber das was ich in Sasel lernen durfte in Bezug auf Arbeitsrecht in seiner Form und Art ist genau so geschnitten das es die Betriebsräte in den meisten fällen gut anwenden und gebrauchen konnten und können was ihn dort angeboten wird.

Also bleiben wir bitte alle geschlossen und stoßen weiterhin die Damen und Herren die viel zu weit weg sind von unseren Sorgen und Bedenken an.

GEMEISAM SIND WIR STARK!

Mit Kollegialen Grüßen Andreas